Cash Car Star – Music, Movies 'n' More

It all depends on how you look at it; we're either half way to heaven or half way to hell.

Konzert: Sufjan Stevens am 07.05.2011 im Admiralspalast, Berlin 10. Mai 2011

Einsortiert unter: Veranstaltungen — Lardt @ 12:34 nachmittags

Aus universitären Gründen folgt dieser Konzertbericht leider ein paar Tage zu spät. Ich bitte dies zu entschuldigen.
Am letzten Samstag, den 07.05., war es endlich soweit: Ich konnte meine Top5 endlich vollmachen! Nun habe ich all meine fünf Lieblingsinterpreten live gesehen: Die Smashihttp://s7concepts.com/wp-content/uploads/2010/12/Sufjan.jpgng Pumpkins, R.E.M., die Decemberists, Coldplay und nun auch endlich Sufjan Stevens! Im Zuge seiner “The Age of Adz”-Tour kam er am letzten Wochenende in den Admiralspalast nach Berlin. Eine perfekte Location für ein Konzert, welches man durchaus auch eine Show bzw. ein Erlebnis nennen durfte. Denn so etwas wie Samstag hatte ich bisher noch nicht erlebt. Aber gut, fangen wir von vorne an.
Der altehrwürdige Admiralspalast bildete wie bereits erwähnt den perfekten Rahmen. Das nun mehr beinahe 140 Jahre alte Gebäude gehört zu den renommiertesten Vergnügungsstätten der Stadt und die zahlreichen Logen und altmodischen Verzierungen im Saal sorgten für eine herrlich historische Atmosphäre. Nach der “Vorband” DM Stith (ein Folk-Künstler, der nur mit seiner Gitarre und ein paar Reverb-Effekten den kompletten Saal zu erfüllen vermochte), betrat auch schon Sufjan Stevens gegen 21 Uhr die Bühne und bereits nach dem ersten Stück “Seven Swans”, dem einzigen Lied, welches während des Hauptsets nicht vom letzten Album “The Age of Adz” bzw. von der letzten EP “All Delighted People” stammte, war das Publikum und so auch ich absolut begeistert. Die an sich recht spärlich instrumentierte Studioversion würde mit E-Gitarren und sonstigem musikalischen Allerlei aufgepeppt und der Song stellte augenblicklich einen frühen Höhepunkt des Abends dar.
Dann wurden das letzte Albums und einige Lieder der letzten EP durchgespielt. Und die Show dazu war wahnsinnig überladen. Zahlreiche Kostüme (u.a. riesige Schwanflügel oder auch einen lustiger Astronautenanzug) trug Sufjan während der Show, dutzende von coolen Lasereffekten, die gänzlich im Gegensatz zum altehrwürdigen Admiralspalast standen und auch sehr schön zu den einzelnen Liedern abgestimmte Kunstfilmchen auf einer riesigen Leinwand hinter der Band sorgten auch für einen optimischen Genuss sondergleichen. Ob diese Farben und das Spektakel nun positiv für die Musik waren, oder eher nicht, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Ich war restlos begeistert. Danach folgten auch meine Lieblingssongs des neuen Albums “I Walked” und “Vesuvius”, die in ihren Live-Versionen noch einmal ein Stück druchvoller waren, als auf der Platte. Speziell bei “Vesuvius”, als nach einem Soundgewitter der Extraklasse auf einmal nur noch eine mittelalterliche Flöte blieb, die eine wehmütige, traurige Melodie spielte, konnte ich die ein oder andere Träne der Rührung nicht mehr zurückhalten.
Dann, gegen Mitte des Sets, erklärte Sufjan mithilfe einer kleinen Slideshow das Konzept hinter seinem aktuellen Album: Es basiert auf der Kunst des amerikanischen Outsider-Künstlers Royal Robertson, der schizophren wurde und in diesem Zustand comicähnliche Kunstwerke über Liebe, Schmerz und das Ende der Welt schuf. So konnte man nun auch die teilweise wirklich durchgeknallten Showeinlagen zu den Songs erklären, spiegelten sie doch nur das verrückte, nicht nachvollziehbare Weltbild des Royal Robertson wider.
Die Hauptsetliste endete mit dem 25 Minuten langen “Impossible Soul”, einem Song, der aus zahlreichen Einzelsongs besteht und der von disko-ähnlichem Getanze über melancholischem Lauschen bis zu lässigem Fußwippen nahezu alles für das nun beinahe extatische Publikum bietete. Dann, während der Zugabe, spielte Sufjan “endlich” drei seiner Klassiker vom Album “Illinois”. Von mir aus hätten es noch mehr seiner herausragenden Folk-Songs sein können, aber ein Künstler ist nun mal keine Jukebox und sein aktuelles Material ist natürlich genauso klasse. “Concerning the UFO Sightning near Highland, Illinois” performte Sufjan alleine am Klavier, “John Wayne Gacy Jr.” über den gleichnamigen Serienmörder rührte auch in der Liveversion. Aber ein weiteres Highlight hatte er sich natürlich bis zum Schluß aufgehoben: “Chicago”, der Rausschmeißer des Abends, brachte den Saal noch einmal dazu, das Tanzbein zu schwingen und unter einer riesigen Menge Luftballons und Konfetti endete der Abend, der sich sicherlich auch bald in meine Top5 meiner Lieblingskonzerterlebnisse einsortieren wird. Ich freue mich bereits jetzt auf Sufjans nächsten Besuch in Deutschland, aber dieses Mal soll er sich bitte nicht fünf Jahre Zeit lassen.

PS: Für Fotos war an diesem Abend leider keine Zeit. Ich war einfach zu gebannt und wollte nichts auf der Bühne verpassen. Zumal die Lichtverältnisse nun wirklich nichts für meine miese Handykamera waren. Wer Bilder sehen möchte, schaut einfach hier.

 

Konzert: Friska Viljor am 05.05.2011 im Astra Kulturhaus, Berlin 6. Mai 2011

Einsortiert unter: Veranstaltungen — Lardt @ 4:58 nachmittags

Friska Viljor gehören seit geraumer Zeit zu meinen Lieblingsbands, wenn es um fröhliche, frühlingshafte Musik geht. Das Dou aus der schwedischen Hauptstadt spielt Folk-Rock mit starken Indie- und Pop-Anleihen. Ihre Musik läd zum Tanzen, Herumspringen und Spaß haben ein. Und genauso war es auch am gestrigen Abend im Astra Kulturkaus an der Warschauer Straße in Friedrichshain.
Die Location an sich bietete den perfekten Rahmen für ein sehr spaßigen Konzert, welches meine Erwartungen und Hoffnungen absolut erfüllen konnte. Das Astra Kulturhaus ist ein Teil eines großen ehemaligen Industriegeländes, auf dem sich noch weitere Konzertlocations, Discos und Kneipen befinden. Das Ambiente ist dementsprechend roh und punkig, besonders die Lampen aus dem mittlerweile abgerissenen Palast der Republik sorgten für eine wirklich coole Stimmung. Auch der Sound konnte sich hören lassen, wenn man vor allen Dingen an den breiigen Soundmatsch bei meinem letzten Konzert von den Beatsteaks in der natürlich weitaus größeren Westfalenhalle 1 in Dortmund denkt (einen Bericht über dieses Konzert ersparte ich mich, da ich doch von Akustik, Band und Publikum enttäuscht war… und wenn man nichts Nettes sagen kann, sollte man lieber gar nichts sagen).
Der Abend begann im mit ca. 1.500 Menschen (ich kann sooo schlecht schätzen…) gut gefüllten Konzertsaal mit der Vorband “William the Contractor”, deren kreativer Kopf niemand geringeres als der Schlagzeuger von Friska Viljor ist. Die Musik war ganz gut, dem Sound von Friska Viljor sehr ähnlich, wenn auch etwas ruhiger und akustischer. Ergo: Ein netter Einstieg in den Abend. Dann um ca. 22 Uhr betrat der Hauptact die Bühne und Friska Viljor machte keine Gefangenen: Sofort wurde ein Folk-Party-Knaller nach dem anderen gespielt und erst etwa in der Mitte der Setliste, als die Band einen ruhigeren, akustischen Mittelteil einschob, konnte man etwas durchschnaufen. Dabei spielte die Band um die beiden Kumpels Daniel Johansson und Joakim Sveningsson Songs aus allen, mittlerweile vier Alben und der Bandsound variierte im Vergleich zu den Studioaufnahmen hin und wieder: Einige Songs luden mit einer grandiosen E-Gitarre zu weiteren Spring- und Schunkelübungen ein (da ich eher der Typ “zur Musik wippen” als der Tänzer bin, nahm ich lieber die Einladung zum Schunkeln an).
Die Highlights des ersten Albums “Bravo!” sparten sich die Beiden bis zum Schluß auf, als sie u.a. während der insgesamt drei (!) Zugaben meine beiden Lieblingssongs “Oh Oh” und “Shotgun Sister” spielten. Mit den letzten ausklingenden Noten von eben diesen Songs war mir sofort bewusst, dass Friska Viljor bei diesem letzten Konzert ihrer Tournee 2011 alles richtig gemacht haben: Die optimale Songauswahl, die perfekte Instrumentierung, die richtige Länge des Konzerts und vor allem das Fehlen von jeglichen Publikumsanimationen a la “Now put your hand in the air!” (bei guten Bands macht dies das Publikum von alleine und so war es gestern auch der Fall). Ein gelunger Konzertabend und abermals eine Empfehlung an alle Folk-Enthusiasten doch mal in die Alben dieser Bands hineinzuhören.

 

Konzert: Donots im Rosenhof, Osnabrück 29. Dezember 2010

Einsortiert unter: Songs,Veranstaltungen — Lardt @ 1:13 nachmittags

Gestern stand nach etwas längerer Abstinenz endlich mal wieder ein Konzert auf dem Programm. Bezeichnenderweise nicht in Berlin. (Ein Vorsatz für 2011: Mehr Konzerte in Berlin!!!) Diesmal sollte es mal eine Musikrichtung sein mit der ich mich eigentlich relativ wenig beschäftige: Punk. Aber man soll ja für alles offen sein und ich denke, dass es nicht wenige Leute gibt, die die Ibbenbürener Band “Donots” aufgrund ihrer neueren Alben nicht mehr als Punkband, sondern eher in die Ecke des Alternativ Rocks schieben würden, was mir natürlich um einiges mehr zusagt.
Also, gestern Spätnachmittag begann die wilde Fahrt über die vereisten Straßen Nordrhein-Westfalens in Richtung Osnabrück, auch bekannt als “Birthplace of Rock’n'Roll”. Die Donots sollten einen Zusatztermin ihres Jahresabschlußkonzerts im Rosenhof geben. Als Vorband spielte die Three Chord Society, eine Emo-Punkband aus Bad Segeberg, bei der der Name durchaus Programm war. Sie schrammelten sich mit ihren paar Akkorden relativ anständig durch ihr Programm und bildeten so einen guten Einstieg in den Abend.
Dann gegen 21 Uhr betrat der Hauptact die Bühne und die Zuschauermassen im beinahe ausverkauften Saal (der Rosenhof ist anscheinend ein umfunktioniertes, altes Kino) waren kaum mehr zu halten. Die Stimmung drohte überzukochen und beinahe jeder kannte sämtliche Liedtexte der Bands auswendig, was nicht nur mich, sondern scheinbar auch den Sänger beeindruckte, der mit ungläubigem Kopfschütteln immer wieder sein Erstaunen über die großartige Atmosphäre bekundete.
Auch musikalisch zeigten sich die Donots viel zu abwechslungsreich für eine schlichte Punkband. Ihre Musik schwankte natürlich von Punk, über Metal, bis Poprock und im Akustikteil sogar aufgrund einer wohlklingenden Mandoline in die Folkrichtung. So wurde auch mir, der nur die drei größten Hits “Calling”, “Stop the Clocks” und “We’re Not Gonna Take It” kannte, nicht langweilig, wobei ich zugeben muss, dass gerade diese Lieder für mich die absoluten Highlights des Abends waren. Nett war auch das Stagediving des Sängers Ingo Knollmann, der, sich durch die Massen windend, auch bei mir halt machte, so dass ich sein schweißnaßes T-Shirt berühren konnte bzw. musste, da er sonst auf dem verschmierten Boden gelandet wäre. Ich werde meine Hände nie wieder waschen.
Alles in allem war es ein sehr schöner Abend, der wieder einmal zeigt, dass man sich im Prinzip keiner Musikrichtung verschließen sollte, da jedes Genre seinen eigene Charme besitzen kann. Und das haben die Donots gestern Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

Konzert: The Sounds und andere im FZW Dortmund 10. Juni 2010

Einsortiert unter: Songs,Veranstaltungen — Lardt @ 7:31 nachmittags

Letzte Woche Freitag stand endlich mal wieder ein Konzert auf dem Programm. Von meinem letzten Konzerterlebnis Mitte Mai bei Hellsongs aus Schweden in Münster nahm ich etwas Abstand davon einen Blogeintrag zu schreiben, war es doch das kürzeste Konzert, dass ich in meinem Leben bisher mitbekommen habe (ca. 35 Minuten plus 5 Minuten Bonus). Es war zwar sehr ordentlich, aber aufgrund der Kürze etwas befremdlich. Später stellte sich heraus, dass die Sängerin krank war und das Konzert aufgrunddessen gekürzt werden musste. Trotzdem waren 35 Minuten einfach zu wenig Zeit um sich einen richtigen Eindruck von den Livequalitäten der Band machen zu können.

Am vergangenen Freitag gab es nun einen im Preis/Leistungsverhältnis wirklich hervorragenden Konzertabend: Drei Bands zum Preis für 12 Euro im FZW in Dortmund. Die Konzerte waren gut besucht, aber soweit ich es einschätzen konnte, hätten auch noch ein paar Leute mehr in den Hallen (jedes Konzert fand in einem anderen Raum statt) Platz gefunden.
Los ging es mit den noisigen Philadelphia Grand Jury aus Sydney. Krachiger, leider etwas abwechslungsarmer Punkindierock stand auf dem Programm. Mit einem Guinness in der Hand lauschten wir der Musik noch draußen in der kühlen Abendluft. Dann ging es direkt weiter mit der Emo/Hardcore-Band Crime in Stereo aus Long Island, die, obwohl ich mit der Musik eigentlich nichts anfangen kann, mit lautem, krachigen, schnellen und technisch perfekten Emo zu überzeugen wussten.

Dann ging es hinüber in die Haupthalle des FZWs, denn jetzt wurde es voll. The Sounds begannen ihr Set. Die Schweden spielten genauso wie Crime in Stereo dieses Jahr auch bei Rock am Ring. Wie ihr Bandname schon vorweg nimmt, haben sie einen sehr eigenständigen, einzigartigen Sound. Schmissige Ohrwurmmelodien wechselten sich ab mit etwas härteren Gitarrenparts und stylishen 80s-Synthies. Auch sonst war nicht nur ihre Musik Vintage-80s, auch ihr Look schien aus der Zeit der schlimmsten Modesünden der mittleren 80er zu kommen. Daher stammten wohl auch die typischen, mittlerweile antiquiert wirkenden Rockgesten (Modern Talking-Gedächtnisfaust, Mikrophonakrobatik, Zigarrete auf der Bühne rauchen,…). Inwieweit dies ironisch gemeint war oder doch ernst, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Aber gut, die Musik hat gestimmt und mich wirklich begeistert. Wunderschöne Melodien, die gerade zu den ersten Sommertagen passten.
Alles in allem hat sich dieser Abend mehr als gelohnt und ich werde vor allen Dingen die nächsten Veröffentlichungen der Sounds mit Interesse verfolgen.

Vielen Dank an Marzel für die Photos und für das Aufmerksammachen auf den Konzertabend! ;)

 

Fußball: Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen 21. März 2010

Einsortiert unter: Fußball,Veranstaltungen — Lardt @ 11:57 vormittags

Vorspiel: Nach zwei Siegen in Serie und zwei wirklich annehmbaren fußballerischen Leistungen musste die Borussia gestern gegen den bisher nur einmal geschlagenen Tabellendritten ran. Nuri Sahin, einer der Stützpfeiler dieser Saison, fehlte gelbgesperrt und auch einige andere Spieler gingen angeschlagen ins Spiel. Nichtsdestotrotz war ein Sieg beinahe schon Pflicht, wollte man auch weiterhin auf einem Europa League-Platz stehen. Aber auch für Leverkusen waren drei Punkte von Nöten, da man sich immer weiter von der Tabellenspitze entfernt hatte.

Spiel: Dr. Jekhttp://www.welt.de/multimedia/archive/1256323681000/00940/Barrios_DW_Sport_Le_940763g.jpgyll und Mr. Hyde -  eine viktorianische Schauergeschichte im Jahre 2010, und das mitten im Ruhrpott. Was waren das für zwei unterschiedliche Halbzeiten? Die ersten 45 Minuten waren erschreckend schwach aus schwarzgelber Sicht: Nur ein Torschuß und 45 Minuten Dauerdruck mitsamt zahlreicher guter Torgelegenheiten der Leverkusener. Gottseidank traf Derdiyok kurz vor der Halbzeit nur den Außenpfosten. Und gottseidank fand Jürgen Klopp in der Halbzeitpause die richtigen Worte. Denn das Blatt wendete sich: Nun waren die Leverkusener die Mannschaft, die hinten in der eigenen Spielhälfte unter Dauerdruck das Tor zu verteidigen hatte. Und der BVB war gestern eindeutig kaltschnäuziger: Barrios erzielt wie aus dem Nichts das 1:0 und nur wenige Minuten später (wie es sich für einen Panther gehört) wetzte er noch einmal seine Klauen und schlug zum 2:0 zu. Leverkusen war geschockt und lag wie ein angeschlagener Boxer am Boden. Bayer konnte sich keine wirklichen Chancen mehr erspielen; allenfalls ein schöner Schuß aus 20 Metern vom eingewechselten Kroos wußte etwas Gefahr auszustrahlen. Dann aber, kurz vor Schluß, konnte der ebenfalls eingewechselte Rangelov mit dem 3:0 den Entstand herstellen. Der BVB hat gelernt keine 1:0-Siege mehr ins Ziel zu zittern, sondern durch weitere Tore jegliche Fragen nach einer Niederlage im Keim zu ersticken.

Besondere Vorkommnisse: Die unverhofften Tore ließen das Stadion kochen. Eine Stimmung wie ich sie seit Monaten, wenn nicht sogar seit Jahren nicht mehr erlebt habe. Sami Hyppiä ist the “Human Wall” – zumindest wenn er nicht Barrios als Gegenspieler hat. Und achja, endlich gab es mal wieder die hoch verdiente Bierdusche nach dem 2:0. Mann, wie habe ich sie vermisst.

Fazit: 1.Halbzeit: BVB schlecht, Bayer super + 2.Halbzeit: BVB super, Bayer schlecht = 3:0 für Borussia. Unglaublich, aber wahr. Eine Dramaturgie, wie sie ein viktorianischer Geschichtenerzähler nicht besser hätte schreiben können.

Tore: 9/10 (1:0 Barrios (50.), 2:0 Barrios (60.), 3:0 Rangelov (87.) – Lucas Barrios ist einfach ein Phänomen)
Atmosphäre: 9/10 (in der ersten Halbzeit mau; in der zweiten Halbzeit ein absoluter Hexenkessel)
Bratwurst: 7/10 (an einigen Stellen noch recht weiß, aber dafür mit lecker Ketchup)
Gesamteindruck: 9/10

 

TV: Live bei “Unser Star für Oslo” – Mein Erfahrungsbericht 10. März 2010

Einsortiert unter: TV,Veranstaltungen — Lardt @ 12:40 nachmittags

Am gestrigen Dienstagabend fand das Halbfinale  von “Unser Star für Oslo” statt. Der Inhalt dieser Sendung sollte eigentlich bekannt sein: Der Sieger wird Deutschland beim Eurovision Songcontest bzw. Grand Prix in Oslo dieses Jahr vertreten. Und für genau diese Sendung haben ich und zwei weitere “USFO”-Fans Karten bekommen. Aus diesem Grund wird sich dieser Blogeintrag nicht sehr auf den Verlauf und die Geschehnisse um die verbliebenen Kandidaten kümmern, sondern eher um den Ablauf und das Drumherum der Sendung.http://www.tv-kult.com/bilder/events/gross/user-star-fuer-oslo.jpg

Nach einer ca. anderthalb stündigen Anfahrt nach Köln-Mülheim kamen wir um Punkt 18 Uhr im Studio an. Das Eingangsfoyer war auch schon recht angefüllt. Schnell wurden die Karten abgeholt und alle Habseligkeiten bis auf das Portemonnaie musstne in der Garderobe abgegeben werden; so auch Schlüssel und selbstverständlich Handys.
Dann begann das große Warten: In der nun zum Zerbersten angefüllten Eingangshalle stand nun eine Stunde Wartezeit an bis es plötzlich hieß: “Als erstes kommen die Zuschauer mit den gelben Karten in das Studio, dann die mit der roten und zum Schluß die mit der blauen Eintrittskarte.” Zum Glück hatten wir eine rote Karte und kamen, sobald die Tore geöffnet waren, mit den meisten anderen Rote-Karten-Besitzern schnell durch die Sicherheitskontrolle.
Und dann betraten wir das natürlich in natura unglaublich winzige Studio und uns wurde der Sitzplatz zugeteilt. Wie es der Zufall wollte, wurden wir in die dritte Reihe von unten gesetzt und waren regelmäßig im Hintergrund im TV zu sehen, wenn die Juroren Stefan Raab, Barbara Schöneberger und Jan Delay ihre Wertungen abgaben. Ein weiterer Beweis dafür, dass bei vorderen Plätzen in Fernsehstudios nicht nach Schönheit ausgesucht wird.

Nachdem einige musikalische Auftritte aus TV Total auf einem großen Bildschirm gezeigt wurden, begann auch schon das WarmUp, bei dem der Warmuper natürlich einige Personen aus dem Publikum ansprach und durch die peinliche Berührung des Auserwählten einige Lacher gewinnen wollte. Das funktionierte so lala. Glücklicherweise stand ein paar Minuten später dann endlich Stefan Raab auf der Bühne, der nur den Mund zu öffnen brauchte und so das Publikum zum Toben brachte. Er ist halt nach wie vor einer der letzten großen Moderatoren und Entertainer im deutschen Fernsehen.

Dann um 20.13 Uhr hieß es: “Gleich geht es los! Rasten sie bei jeder Kleinigkeit aus und vergessen Sie das Klatschen nicht.” Jep, das Klatschen konnte man auch kaum vergessen, war dies doch die häufigste Tätigkeit unsererseits am gestrigen Abend, so dass unsere Hände bei fortschreitender Zeit immer weiter glüten und schmerzten.
Ihttp://www.augsburger-allgemeine.de/cms_media/module_bi/2187/1093668_1_mittel_Raab_Oslo.jpgn den Werbepausen durfte man sich die Füße vertreten und es wurden Einspieler aus dem Casting für “USFO” gezeigt, so dass die Zeit immer recht schnell vorüberging.
Auch bei Stefan Raab schien die Anspannung je näher die Entscheidung rückte, wer weiter kommen sollte und wer nicht, anzusteigen: Er wälzte sich in seinen Sessel herum, rutschte nervös mit den Füßen über dem Boden und vergrub sein Gesicht oftmals in seinen Händen. Diese Castingshow und vorallendingen ihre Emotionen sind echt, das kann ich nun definitiv sagen.

Schade, dass mein Favorit Christian Durstewitz nicht weiterkam, aber auch alle anderen Kandidaten brachten herausragende Leistungen, die ich bisher so noch nicht in einer Castingshow gesehen habe. Der Sound im Studio war fantastisch und das Bühnenbild erinnerte mich an die Lichtershows bei Konzerten von Coldplay und U2 und war ebenfalls grandios.
Alles in allem war es eine sehr interessante Erfahrung bei “USFO” und es hat sich mehr als gelohnt. Aber es ist nunmal so: Alles, was Raab anfasst, hat Hand und Fuß. Schade, dass dies die meisten Fernsehzuschauer nicht genauso sehen: ca. 2,3 Mio Zuschauer bei “USFO” und beinahe das dreifache bei einem Vergleichsformat auf RTL. Schon traurig, scheinbar ist Qualität im deutschen Fernsehen nicht mehr gefragt.

 

Fußball: Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach 7. März 2010

Einsortiert unter: Fußball,Veranstaltungen — Lardt @ 5:34 nachmittags

Vorspiel : Das Borussenduell. Nicht so elektrisierend wie ein Derby, aber trotzdem immer ein schönes nettes Spielchen mit dem nötigen Hauch Rivalität. Und so auch amhttp://www.faz.net/m/%7B14F20CD4-428E-432C-A123-4D595304A847%7DPicture.jpg gestrigen Samstag. Das Westfalenstadion war nahezu ausverkauft und die Vorzeichen ließen auch Gutes erwarten: Gladbach stabil mit guten Leistungen auf dem 12. Rang, der BVB nach vier Niederlagen in fünf Spielen zum Siegen verdammt.
Die Ankunft am Stadion mit dem Sonderzug erfolgte relativ reibungslos mit 15 Minuten Verspätung. Wenigstens waren die Sitze im Zug recht bequem.

Spiel: Nach einer recht zähen Anfangsphase erzielte der Dortmunder Junge Kevin Großkreutz nach 13 Minuten das 1:0. Danach folgte die restliche Halbzeit ein relativ großes Geplänkel mit Feldvorteilen für die Borussia aus Dortmund, ohne jedoch bis auf einen schönen Schuß von Schmelzer großartig zu überzeugen.
Dann zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Dortmund einen schwungvollen Start hin und erzielte folgerichtig in der 54. Minute durch einen fulminanten Weitschuß des Ägypters Mohamed Zidan die verdiente 2:0-Führung gegen die harmlosen Gäste vom Niederrhein. Gladbach war bemüht Anschluß zu finden, fand jedoch kein Mittel der stabilen Dortmunder Abwehr um Subotic und den Hummels-Ersatz Santana gefährlich zu werden. Nach einigen guten Chancen durch Barrios erzielte Zidan den Endstand zum 3:0 nach wunderschöner Vorarbeit per No-Look-Pass durch den argentinischen Panther und avancierte so zum Matchwinner.

Besondere Vorkommnisse: Die Rückfahrt vom Stadion gestaltete sich überraschend reibungslos: Schnelles und einfaches Verlassen der Tribüne, sofortige Ankunft des Sonderzuges, das Gequetsche hielt sich noch im Rahmen und eine pünktliche Ankunft am Hammer Bahnhof kam noch dazu. Leider ist unsere Rückfahrt nur in einem von zehn Fällen so streßfrei.

Fazit: Eine gute, wenn auch nicht überragende Leistung reicht dem BVB zum auch in der Höhe verdienten 3:0 Sieg. Daher hat sich die Fahrt ins Westfalenstadion bei wieder einmal eisigen -5 Grad gelohnt.

Tore: 8,5/10 (1:0 Großkreutz (13.), 2:0 Zidan (54.), 3:0 Zidan (70.) – souveräne, aber auch herausragende Tore bekamen wir zu sehen)
Atmosphäre: 8/10 (war ganz in Ordnung. Lustige “Ihr könnt nach Hause fahren”-Gesänge mit wedelnden Taschentüchern)
Catering: 8/10 (lecker Paderborner, schön süffig im Mund; diesmal jedoch keine Bratwurst)
Gesamteindruck: 8/10

 

Der Tag, an dem ich zu einem der “Reds” wurde… 5. Dezember 2009

Einsortiert unter: Fußball,Nottingham,Veranstaltungen — Lardt @ 7:55 nachmittags

Heute war es endlich soweit: Das einzige, was ich mir für meinen Nottinghamaufenthalt zu 100 Prozent vorgenommen hatte, stand heute auf dem Programm. Der Besuch des “City Grounds”, dem Stadion von Nottingham Forest, den “Reds”. Nottingham Forest ist vielen in Deutschland ein Begriff, besonders von ihren Landesmeistertiteln aus den Jahren 1979 gegen Malmö FF und 1980 gegen den HSV (übrigens hat es bis dato keine andere Mannschaft geschafft, in zwei aufeinander folgenden Jahren den Europapokal der Landesmeister zu gewinnen).
Also heute spielte Forest gegen Leicester City (sprich: Lester, um mal klugzuscheißen), dem momentan Drittplatzierten der Football League Championship, also der 2.Liga. Forest war vor Beginn des Spiels immerhin auf Platz 4. Als ich am Stadion ankam, merkte ich sofort den Hauch von Geschichte. Seit 1898 spielt Forest hier und das Stadion war auch heute mit 29.000 Zuschauern ausverkauft. Ich hatte bisher schon einige Spiele von Forest im Fernsehen gesehen. Und was ich da sah, war nicht so wirklich berauschend: 0:0 gefolgt von 1:1 gefolgt von einem knappen 1:0. Also ging ich was das Spiel angeht auch mit sehr niedrigen Erwartungen in den City Ground.
Ich war jedoch von der Stimmung im Stadion überrascht. Trotz der geringen Größe des Schmuckkästchens entstand eine mitreisende Atmosphäre, die von einem Dauergesang der Nottinghamer Fans geprägt wurde. Und kurz nach Anpfiff ging es dann auch Schlag auf Schlag. Forest hatte heute offenbar einen absoluten Glückstag erwischt: Ihnen gelang ein Tor nach dem anderen. Endstand: 5:1 (!). Und die Tore waren auch wunderschön herausgespielt und nicht einfach nur in die Maschen gebaselt. Besonders der Waliser Robert Earnshaw fiel mir positiv auf: Wunderschöne Ballstafetten, astreine Tricks und nicht zuletzt seine drei Tore machten ihn zum Matchwinner. Auch die deutsche Nationalmannschaft hat schon mit ihm Bekanntschaft gemacht: 2002 verlor Deutschland in Cardiff 0:1 durch ein Tor von Earnshaw.
Also, nun das Fazit des Tages: Wow, was für eine coole Mannschaft Forest ist. Ich glaube, ich bin heute Fan geworden und hoffe, dass es nicht mein letzter Besuch im City Ground war.

(von oben nach unten, von lins nach rechts): 1. der City Ground von meinem Platz aus, 2. Ein Fußballspiel, 3. die hypermoderne Anzeigetafel, 4. los gehts!, 5. der Auswärtsblock, 6. der City Ground in all seiner Pracht

PS: So geil Forest auch ist… Das einzige, was wirklich zählt, sind die drei Punkte heute gegen Nürnberg!!!

 

Hockley Hustle 26. Oktober 2009

Einsortiert unter: Nottingham,Veranstaltungen — Lardt @ 6:48 nachmittags

Nach einem entspannten Samstag stand am gestrigen Sonntag schon wieder ein Konzert an. Eher gesagt eine Konzertreihe, der “Hockley Hustle”. Dabei konnte man in insgesamt 22 verschiedenen Pubs, Kneipen, Discos und Cafes Musik verschiedenster Musikrichtungen lauschen und dabei gemütlich das ein oder andere Bierchen trinken. Und genau das taten wir auch.
Los ging es um 17 Uhr nach dem Sehen des Spiels Liverpool – ManU (2:0), welches mit einer furiosen Schlußphase inkl. 8 Minuten Nachspielzeit aufwarten konnte. Dann stiegen wir in ein Taxi und fuhren in den Nottinghamer Stadtteil Hockley, nach dem das Festival, welches in diesem Jahr das vierte Mal stattfand, seinen Namen erhielt. Im Laufe der folgenden 8 Stunden schafften wir es tatsächlich um die 12, 13 “Locations” zu sehen. Und musikalisch hatte mir Jonathan, mein Mitbewohner, nicht zu viel versprochen. Wir sahen Bands und Künstler aus so verschiedenen Musikrichtungen wie Progressive Rock, Folk, Singer/Songwriter, Indie, Punk, Hip Hop, House und Jazz; also auch Genres, denen ich normalerweise nicht allzu positiv zu gewandt bin. Nichtsdestotrotz war die Atmosphäre in den einzelnen Pubs absolute spitzenklasse und einmalig. Es wurde zwar viel getrunken, aber es herrschte eine friedliche und ausgelassene Stimmung unter den (größtenteils!) Indie-Heads. Besonders zugesagt haben mir die Locations “Lee Rosy’s Tea Room”, eine kleine, niedliche Teestube, in der eine sehr coole Singer/Songwriterin eine Akustiksession gab, das “Pit and Pendulum”, eine Edgar Allan Poe-Bar mit Kellnern, die blutverschmierte Schürzen tragen, und einer sehr gruseligen Deko, und das “Brownes”, eine sehr coole Indiekneipe. Am verrücktesten war für mich wahrscheinlich der Freestyle-Rapbattle, den ich live mitverfolgen durfte. Die Rapper würden, soweit ich das als Laie beurteilen kann, Sido, Bushido & Co mit links in die Tasche stecken (Mist, jetzt habe ich Sido gedisst…!). Auch die Jazzbar “Escucha” war wirklich sehr cool: Nur Studenten mit diesen merkwürdigen Franzosenmützen, die wahrscheinlich den ganzen Tag nur über moderne Dichter diskutieren; genauso wie man sich das in einer Studentenstadt vorstellt. Und ich mittendrin…
Um 1 Uhr nahm dann der Abend sein Ende, da ich ja heute um 10 Uhr auch Vorlesung hatte. Nach ca. 8 Stunde Musik und dem ein oder anderen “Lager” war ich dann auch recht müde und schmiss mich auch kurz darauf in mein Bettchen.

Zum Schluß ein paar Impressionen (mal ein paar Photos mehr als sonst):

(von oben nach unten, von links nach rechts): 1. Lee Rosy’s Tea Room, 2. eine instrumentale Indie-Band aus Leeds im “Bodega Social Club” (hab den Namen vergessen), 3. der Garten des “Bodega Social Clubs”, 4. im “Escucha”, 5. im “Brownes”, 6. im “Broadway” (ein kleines Indie-Kino), 7. Frank Ordenewitz, 8. im “Shaws”, 9. Freestyle-Battle im “Muse”

 

Konzert: Editors im Rock City, Nottingham 24. Oktober 2009

Einsortiert unter: Nottingham,Veranstaltungen — Lardt @ 12:01 nachmittags

Gestern war es endlich soweit. Konzert Numero Dos stand auf dem Plan. Die Location war wieder die gleiche wie beim Bat for Lashes-Konzert: Rock City. Doch dieses Mal war die Örtlichkeit ungleich voller: Wo beim Bat for Lashes-Konzert noch einige Lücken klafften, war es bei den Editors (eine meiner absoluten Lieblingsband von der Insel) propenvoll. Es war quasi kein Durchkommen mehr und so musste ich, verschuldet durch die Tatsache, dass ich zu Hause im TV noch die erste Halbzeit von Leverkusen-BVB gucken musste, leicht verspätet eine der Randplätze einnehmen. Die Sicht war aber trotzdem ganz gut. Nach den beiden okayen Supportacts “Wintersleep” aus Kanada und “Airship” aus Manchester ging es auch direkt mit dem Hauptact los. Das Publikum war bunt gemischt: Der Oberstudienrat stand neben dem Kfz-Mechaniker, der Spitzenmanager stand neben der Hausfrau. Anfangs dachte ich noch, ich wäre auf einem Konzert von Pur, aber bereits die ersten Töne der Editors belehrten mich (zum Glück!) eines besseren.
Es ging direkt los mit “An End has a Start”, der ersten Single ihres gleichnamigen, zweiten Albums. Was für eine Atmosphäre, was für eine Show! Weiter ging es dann jedoch mit (zumindest für mich) eher unbekannteren Titeln und vorallendingen mit Songs von ihrem neuen Album “In this Light and on this Evening”. Die Musik war auch weiterhin technisch hochanspruchsvoll, aber (zumindest für mich) zündeten die Melodien bei diesen Songs nicht so, wie bei den Klassikern der Editors. Klar, die Songs müssen sich wahrscheinlich erst entfalten, aber dazu bleibt auf einem Konzert natürlich nicht viel Zeit. Nach einigen weiteren neueren Songs, die weitaus elektronischer sind als die älteren Lieder, war auch schon die Hauptspielzeit vorbei und die Zugabe stand bevor. Es war (zumindest für mich) ein wenig enttäuschend bisher, da fast keine meiner Lieblingssongs gespielt wurden (z.B. “Munich”, “All Sparks”, “The Weight of the World”, “Well Worn Hand”). Klar, eine Band ist keine Musicbox, aber trotzdem hätte ich mich über ein paar meiner Lieblingslieder gefreut.
Doch zum Glück konnte der Encore etwas entschädigen: Neben “Munich” (Yeah!) wurde auch noch die aktuelle Single “Papillon” gespielt, die “ja mal so richtig abgeht”, wie die Jugendlichen von heute sagen würden. Nach ca. anderthalb Stunden war dann alles vorbei und ich war (dann doch) zufrieden. Die Editors sind auch weiterhin eine meiner Lieblingsbands, was sie durch eine eindrucksvolle Live-Show auch nochmals untermauern konnten.
Zum Abschluß gibt es noch ein paar Photos, deren schlechte Qualität aufgrund meines Standplatzes und der mäßigen Lichtverhältnisse zu stande kam.

 

 
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