Cash Car Star – Music, Movies 'n' More

It all depends on how you look at it; we're either half way to heaven or half way to hell.

Borussia Dortmund ist Deutscher Meister 2011 – Meine Gedanken 1. Mai 2011

Einsortiert unter: Fußball,Sonstige — Lardt @ 1:21 nachmittags

Die Eindrücke sind noch recht frisch, die Gedanken zu ordnen ist noch nicht allzu leicht und ich weiß an dieser Stelle noch nicht, wie aufgeräumt und sinnvoll der nun folgende Text werden wird. Aber dennoch möchte ich in Anbetracht des gestrigen Triumphes ein paar meiner Gedanken sortieren und hier auf meinem Blog niederschreiben.
Borussia Dortmund ishttp://lardt09.files.wordpress.com/2011/05/meisterschale_bvb_2011_2.jpg?w=251&h=255t Deutscher Meister 2011. Ein Satz, der an Tag 1 nach dem alles entscheidenden Sieg gegen den 1. FC Nürnberg noch immer sehr merkwürdig und beinahe traumhaft klingt. Es wird wohl noch ein paar Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern, bis man das Ausmaß dieses Meisterstückes in seiner Gänze realisiert hat. Ein Satz, der sich vor nicht allzu langer Zeit noch völlig absurd und unrealistisch anhörte. 2005 gerade so der Leichenkammer entsprungen, die furchterregenden Spiele unter Jürgen Röber oder Thomas Doll (ich möchte nur an das deprimierendste Spiel meiner Fußball-Fan-Laufbahn in Bielefeld 2007 (0:1) erinnern) und der Beinahe-Abstieg haben extrem an den Nerven eines jeden BVB-Fans gezerrt. Diese dunklen Jahre waren schrecklich und die Monate vor und nach der drohenden Insolvenz des Vereins waren das Fürchterlichste, was ich in meinem Fan-Dasein miterleben musste. Doch nun haben all diese Erlebnisse auch etwas Positives: Wir BVB-Fans wissen diesen Titel zu schätzen. Wir wissen, was es bedeutet, wenn eine Mannschaft den Titel gewinnt, die sich nicht durch ihren millionenteuren Wert und den Glanz ihrer Stars definiert, sondern durch den Zusammenhalt und Teamgeist, durch das, was man sich als Romantiker als perfekten Fußball vorstellt: 11 Freunde, die sich jeden Samstagnachmittag zum Pölen treffen. Und das ist das, was ein jeder Fußballfan anzuerkennen hat: Borussia Dortmund im Jahre 2011 hat den modernen Fußball ad absurdum geführt. Real Madrid, FC Barcelona, Chelsea sind ja schön und gut und mögen dutzende von Titeln geholt haben. Aber wenn ein Meistertitel mit ehrlicher Arbeit und ehrlicher Euphorie gewonnen wird, dann ist das noch tausend Mal schöner. Diese sollte jeder BVB-Fan momentan zu schätzen wissen. Vielleicht ist die Gesamtsituation von Borussia Dortmund in 10 oder 20 Jahren wieder völlig anders. Vielleicht ist Dortmund dann wieder voll von den sogenannten “Millionarios” und “Fußball-Diven”, vielleicht steht das Geld wieder im Mittelpunkt. Aber eins kann uns dann keiner mehr nehmen: Den Meistertitel im Jahre 2011, als 11-20 junge Fußballer unseren eigenen Jugendtraum selbst erlebten: Die Bundesliga mit einem herzerfrischenden Fußball ordentlich durchzuschütteln und den Fan die geilste Saison überhaupt zu liefern.
Aber auch für mich persönlich bedeutet der Titel einiges. Wie man Leser dieses Blogs ja mit Sicherheit mitbekommen hat, bin ich im Oktober 2010 aus dem östlichen Ruhrgebiet nach Berlin gezogen, was gleichbedeutend damit war, dass ich nur noch die wenigsten Spiele live im Westfalenstadion erleben konnte. Am Spieltag nicht “auf Süd” zu stehen, war regelmäßig richtig scheiße, um ehrlich zu sein. Aber, was ich bereits in meinem Auslandssemester in Nottingham beobachten konnte: Je weiter ich von Dortmund entfernt bin, desto näher fühle ich mich der Borussia. Ich lese viel häufiger BVB-Artikel im Internet, ich träge häufiger mein BVB-Retroshirt, ich habe meinen Balkon mit diversen BVB-Fanartikeln geschmückt und ich habe andere Menschen, die eigentlich nichts mit dem BVB zu schaffen haben, mit meiner Begeisterung angesteckt. Klar, es war schade, am gestrigen entscheidenden Tag nicht in Dortmund zu sein, aber ich glaube kaum, dass ich mich weniger gefreut hätte, wenn ich direkt anwesend gewesen wäre. Das Feiern wird dann auf der B1 in zwei Wochen zusammen mit der Meisterschale nachgeholt. Aber gut. Worauf ich nun hinaus wollte ist, dass Borussia Dortmund seit meinem Umzug nach Berlin viel mehr geworden ist, als nur ein geiler Fußballverein, den ich fanatisch unterstütze, in guten und in schlechten Zeiten: Borussia Dortmund ist ein Sinnbild, eine Metapher für meine Heimat geworden. Sich in Berlin mit dem BVB zu beschäftigen, bedeutet, sich mit zu Hause zu beschäftigen. Der BVB steht mittlerweile in einer Reihe mit dem Glaselefanten im Maximilianpark in Hamm, an dem ich als kleines Kind jedes Wochenende gespielt habe, mit meiner alten Schule, dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium oder mit meinen Freunden, mit denen ich mich im Osten-Grill, auf dem Bolzplatz oder im Allee-Center getroffen habe. Und genauso wenig wie diese Dinge, werde ich den BVB jemals vergessen. Er gehört zu meinem Leben dazu, wie der Glaselefant, meine Freunde oder die geilen Erinnerungen an den Osten-Grill. Egal, ob ich in Berlin, in Nottingham oder in Neuseeland bin. Ich bin immer Borusse und Borussia ist meine Heimat. Das hat mir dieser Meistertitel nun absolut klar gemacht.

PS: Dieser Text mag etwas rührselig sein, aber dies sei mir einen Tag nach dem Gewinn der Meisterschaft erlaubt.

 

Intern: Mein neuer Foto-Blog auf tumblr.com – http://ueberlin.tumblr.com 27. Februar 2011

Einsortiert unter: Intern,Sonstige — Lardt @ 1:01 nachmittags

Heute gibt es mal einen Hinweis in eigener Sache. Gestern habe ich entweder aus purer Langeweile oder aus künstlerischem Streben (ich weiß es selbst noch nicht so genau) einen kleinen Foto-Blog auf tumblr.com erstellt. Wenn man schon in Berlin, einer der aufregendsten Städte Europas, wohnt, kann man sich doch auch ein wenig kreativ betätigen. Daher trägt der Foto-Blog den Titel “I’m Chasing Überlin”, nach einem Song auf dem kommenden, neuen Album von R.E.M.
Ich habe mich bei der Wahl der Platform des Blogs für tumblr entschieden, also für die Form des Mikrobloggings. Doch nicht nur Fotos wird man auf dem Blog finden, vielleicht auch Videos, kleine Texte oder Audiodateien; und auch nicht zwingend mit Berlin-Bezug. Mal sehen, wohin der Weg führt. Also, die Adresse des Blogs lautet wie folgt:

 

http://ueberlin.tumblr.com

 

http://www.stuffiti.com/wp-content/uploads/2008/12/tumblr_logo.png

 

“Bringt mir Solo und den Wookie!” – Jabba the Hutt aus Schnee 26. Dezember 2010

Einsortiert unter: Filme,Nerdvana,Sonstige — Lardt @ 4:22 nachmittags

Weihnachten ist beinahe schon wieder vorbei, die Geschenke ausgepackt und das Raclette verputzt und was liegt daher näher, als einen der berühmt-berüchtigsten Science-Fiction-Bösewichter der Filmgeschichte aus Schnee nachzubauen? Jabba the Hutt, den Verbrecher des Planeten Tatooine und der sowohl Handelsbeziehungen mit Han Solo pflegte, als auch sich Prinzessin Leia als persönliche Sklavin hielt. Was würde Jabba wohl zu seinem Alter Ego aus Schnee sagen? Ich hoffe “Uma ji muna”.
PS: Zum Vergleich der “echte” Jabba the Hutt.

http://icanhascheezburger.files.wordpress.com/2008/03/jabba.jpg?w=225&h=144

 

Frohe Weihnachten – Nadolig Llawen 24. Dezember 2010

Einsortiert unter: Intern,Sonstige — Lardt @ 1:33 nachmittags

An alle Leser dieses kleinen Blogs, der 2011 bereits in sein drittes Jahr geht, schöne Feiertage und, wie die Waliser sagen, “Nadolig Llawen!” Auch im Jahre 2011 werde ich (hoffentlich) das Internet mit einigen informativen Artikeln über Musik, und Filme und lustigen Beiträge über absurde Tierarten und sonstigem Schabernack bereichern. Also, auf 2011!

Coldplay – Christmas Lights (live in Liverpool)

 

Top 10: Die absurdesten Tierarten der Welt, Teil 2 15. Dezember 2010

Einsortiert unter: Sonstige — Lardt @ 10:02 nachmittags

Nach dem unermesslichen Erfolg des ersten Teiles meiner Reihe “Die absurdesten Tierarten der Welt” und vor allen Dingen nach diversen, eingangen Hinweisen auf Tierarten, die eifrige Blogleser gerne im ersten Ranking gesehen hätten, folgt nun der zweite Teil. Gottseidank hat Mutter Natur dafür gesorgt, dass es genug Tierarten gibt, deren Sinn sich mir nicht ganz erschließen. Also, viel Spaß. (Bilder zum Vergrößern anklicken.)

10. Aye-aye
Auffällig bei diesem Ranking ist, dass es einige Tierarten alleine aufgrund ihres Namens in die Liste geschafft habenhttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/ba/Aye-aye_%28Daubentonia_madagascariensis%29.jpg. Das beginnt bereits bei Platz 10, dem Aye-aye. Was sich anhört wie ein nautischer Befehl, ist in Wahrheit eine Primatenart aus der Gruppe der Lemuren. So weit, so gut. Diese Tiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf Photos grundsätzlich so erschrocken aussehen, als hätte man sie gerade in einer peinlichen Situation erwischt. Gut, wer den ganzen Tag im Baum herumhängt… Übrigens können Aye-ayes bis zu 24 Jahre alt werden. Funfact: Wäre ich ein Aye-aye, würde ich dieses Jahr sterben.

09. Schuhschnabelhttp://lardt09.files.wordpress.com/2010/12/shoebill.jpg?w=59&h=64
Manchmal können Wissenschaftler wie Zoologen oder Biologen bei der Namensfindung einer neu entdeckten Tierart richtig direkt sein. Nach dem Motto: Reden wir nicht um den heißen Brei herum, nennen wir die Dinge bei ihrem Namen. Und in diesem Fall wird dem Schuhschnabel sein abnorm geformter Schnabel unter seine Nase gerieben. Nur diejenigen, die immer schon davon geträumt haben, eine Birkenstocksandale mitten im Gesicht zu tragen, können der Optik dieses gefiederten Freundes etwas abgewinnen. Die anderen wundern sich eher darüber, dass der Schuhschnabel trotz seines Stigmas dennoch so erscheint, als würde er lachen.

08. Schokoladen-Fruchtzwerghttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/12/Artibeus_sp._Tortuguero_National_Park_crop.jpg/300px-Artibeus_sp._Tortuguero_National_Park_crop.jpg
Zwar nur Platz 8 in meinem Ranking der absurdesten Tierarten, aber in einer Liste der absurdesten Tiernamen belegt der Schokoladen-Fruchtzwerg unangefochten Platz 1. Um was handelt es sich bei diesem lustigen, geradewegs aus der Süßigkeitenabteilung von Rewe oder Kaisers stammenden Kameraden? Richtig, eine Fledermaus. Ich weiß nicht, ob der Fruchtzwerg ein blutsaugender Vampir ist, aber mit dem Namen macht er Dracula, Edward Cullen und Co sicherlich keine Konkurrenz (Ok, vielleicht Edward Cullen… der ist ja auch nur son Fruchtzwerg). Achja, der Ursprung des Namens ist leider wirklich unbekannt.

07. Tiefsee-Angler
Wie schon das letzte Mal beim Dumbo-Oktopus gesehen, beherbegen die sieben Weltmeere Unmengen von absurden Tieren, die teilweise bisher nicht mehr als eine Hand voll Menschen zu Gesicht bekommen habe. Ganz vorne mit dabei ist natürlich der Tiefsee-Angler, der mit seinem riesigen Maul und vor allen Dingen der lustigen Antenne mit dem Glühlicht aus der Menge seiner Mitfische hervorsticht. Wieder einmal stellt sich die Frage: Warum gibt es solche Tiere? Würde das gesamte Ökosystem dieses Planeten auseinander brechen, gäbe es den Tiefsee-Angler nicht? Würde der Weltuntergang nahen? Man weiß es nicht genau.

06. Hängebauchschweinhttp://de.academic.ru/pictures/dewiki/72/Haengebauchschwein1.jpg
Eine sehr offensichtliche Wahl. Schweine an sich sind ja bereits sehr drollige Tierchen, was die Öffentlichkeit nicht erst seit Schweinchen Babe und Rennschwein Rudi Rüssel weiß. Doch es gibt einige Rassen, die die Tierart Schwein noch weiter ad absurdum führen: Die Hängebauchschweine. Riesige Fleischklöpse mit runzligen Gesichtern und harten Borsten, die mir so manchen Zoobesuch (besonders in den Zoos und Tierparks, die sich nur heimische Tierarten leisten können, so dass dann die Highlights Schweine und Pferde sind) versüßt haben.

05. Dodohttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e0/ExtinctDodoBird.jpeg
Eine Premiere: Der Dodo ist das einzige Tier in meinen Listen, das bereits ausgestorben ist! Daher ein kurzes herzlichen Glückwunsch! Aber nun weiter zu der Rechtfertigung des Tieres. Flugunfähige Vögel haben es seit jeher schwer auf diesem Planeten. Und besonders der Dodo hat dies am eigenen Leib zu spüren bekommen. Wo Vogelsträuße und Emus noch einen gewissen grad an Coolness und Grazilität versprühen, ist der Dodo einfach nur ein plumpes, fettes Federvieh. So hart dies auch klingen mag, so denke ich trotzdem, dass diese Welt eine bessere wäre, würden die tapsigen, kleinen Dodos noch leben.

04. Kaiserschnurrbarttamarinhttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/92/Tamarin_portrait_edit.jpg
Wieder ein Tier mit einem gigantischen Namen. Und wieder ist ein Tier von den Zoologen nach dem benannt worden, was ihm im Gesicht hängt. Doch dieses Mal ähnelt das Objekt im Gesicht dieser Affenart keinem so simplen Gegenstand wie einem Schuh, sondern dem ach so royalen Bart des guten, alten Kaiser Wilhelm. Es fehlt nur noch das Monokel und ein Zylinder und dieser kleine Affe hätte allen Grund zu einem Monarchen aufzusteigen. Doch leider ist das Leben kein Wunschkonzert und anstatt Champagner zu trinken oder Kavier zu essen, muss der Tamarin weiterhin in den Bauwimpfeln herumtollen. Ist aber auch nicht schlecht.

03. Nacktmulhttp://www.allmystery.de/dateien/tp68174,1290878613,20050804114150Nacktmull.jpgl
Infolge eines Leseraufrufs erhält auch der Nacktmul seinen Platz auf meinem Blog. Klar, kann man ihm eine mögliche Absurdität nicht absprechen, aber ich finde er ist vor allen Dingen eins: Das häßlichste Lebewesen auf der Welt. Es ist in etwa so: Frischgeborene Katzenbabies oder Junge von anderen Säugetieren tragen noch kein Fell und wir sehen sie noch als etwas glitschig und häßlich. Und nun stelle man sich vor, diese eigentlich niedlichen Tiere wachsen und wachsen, bekommen aber kein Fell und stattdessen nur noch scharfe, ekelhafte Zähne, einen langen, dünnen Schwanz und einen garstigen Blick. Welcome to the world of the Nacktmul!

02. Pudelhttp://fileserver.tinker.com/tinker/events/3/3396_main_image_1244063906.jpg
Eine weitere, recht offensichtliche Wahl. Aber der Pudel MUSS in dieses Ranking, ist er doch eher ein Symbol für die geistige Umnachtung und Weltfremdheit seiner Besitzer als für die absurden Launen der Natur. Pudel sind schon was schönes. Man kann sie kämmen, pflegen und liebkosen. Man stelle sich jedoch mal die Situation vor, in der in einer kleinen Seitenstraße ein preisgekrönter Pudel auf einen blutrünstigen Dobermann trifft und es zwangsläufig zu einem Kampf kommen muss. Tja, wer ist in diesem Moment wohl der Gelackmeierte? Richtig! Trotzdem wünsch ich dem Pudel an dieser Stelle viel Erfolg!

01. Blobfischhttp://www.mnn.com/sites/default/files/imagecache/node-gallery-display/Blobfish_In_Danger_of_Extinction-07508.jpg
Es tut mir Leid. Aber der Blobfisch ist nun einmal das unangefochten absurdeste Tier dieses Planeten. Selbst wenn ich noch 10 Rankings mache, wird der Blobfisch höchstwahrscheinlich wieder gewinnen. Er ist nun einmal der FC Bayern der Tierwelt. Was soll ich sonst noch großartig zu ihm sagen? Er ist einfach klasse! Sein trauriger, griesgrämiger Gesichtsausdruck weist leider schon bereits darauf hin, dass es um seine Rasse nicht gut bestellt ist: Er ist vom Aussterben bedroht. Also möchte ich an dieser Stelle an die Vernunft der Menschheit appellieren: Rettet den Blobfisch! Er ist das coolste und absurdeste Tier, das wir haben!

 

Happy Halloween! 20. Oktober 2010

Einsortiert unter: Sonstige — Lardt @ 5:18 nachmittags

In der neuen Berliner Wohnung eingelebt, habe ich mich heute dazu entschloßen, einen Kürbis zu schnitzen. Das Ergebnis sieht man in diesem Beitrag. Ich denke, er ist ganz ok geworden. Nichts besonderes, aber er erfüllt seinen Zweck. Und natürlich ein herzliches Sorry für die schlechte Bildqualität.

 

Top 10: Die absurdesten Tierarten der Welt 7. Oktober 2010

Einsortiert unter: Sonstige — Lardt @ 6:46 nachmittags

Da sich momentan musikalisch (ok, die neuen Smashing Pumpkins-Songs…) und filmtechnisch (na gut, the Social Network war schon ein ganz guter Film) nicht wirklich viel tut, habe ich mich dazu entschloßen, die 10 absurd aussehendsten Tierarten der Welt aufzulisten. Der hohe Favorit ist schlußendlich zwar auch der Gewinner geworden, aber auch die anderen Tiere sind schon recht absurd. Also viel Spaß mit diesem kleinen Ranking. (Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.)

10. Weichschildkrötehttp://www.tauchsport.de/news/2007/images/cantors_riesen_weichschildkroete.jpg
Die Weichschildkröte zeichnet sich dadurch aus, dass sie das, was eine Schildkröte ausmacht, augenscheinlich nicht besitzt: einen Panzer. Dieser existiert zwar, ist jedoch sehr weich und lederartig und daher kaum sichtbar. Nun könnte man natürlich darüber philosophieren, ob eine Schildkröte ohne richtigen Panzer überhaupt eine Schildkröte ist oder nur eine Kröte. Aber leider fehlen auch die für Kröten typischen Charakteristika wie eine lange, klebrige Zunge, das breite Maul und das unaufhörliche Quacken. Ergo: Es tut mir sehr leid dies sagen zu müssen, aber die Weichschildkröte ist nix halbes und nix ganzes.

09. Wandelndes Blatthttp://www.zooplus.de/bilder/1/93830_odenwald_wandelndesblatt_1.jpg
Man stelle sich folgende Situation vor: Man geht durch einen schönen, ruhigen Wald abseits des Weges und schleicht durch die Büsche. Gottseidank sind hier keine Insekten, man hat doch eine Insektenphobie. Deshalb macht es sicherlich nichts aus, wenn man durch das Gebüsch läuft und hin und wieder ein Blatt berührt. Doch was ist das? Dieses Blatt bewegt sich anscheinend nicht nur von alleine, es kreucht und fleucht sogar! Und es hat auch noch einen Kopf! Eine absolute Horrorvorstellung. Diesem Tier möchte ich beinahe genauso wenig in freier Wildbahn begegnen wie einem Tiger oder einem Löwen.

08. Alpakahttp://www.stricken-aktuell.de/exdoc/Wollarten/tier%20alpaka.jpg
Schaut man sich ein Bild eines Alpakaks an, stellt sich einem unaufhörlich die Frage: Was soll das? Man kann sich vorstellen, wie die Inkas damals vor 1000 Jahren in Peru schon ihren Spaß mit diesen Tieren hatten. Auch heute ist das nicht anders: Läuft es auf der Arbeit nicht so rund, erscheint die nächste Griechischklausur noch so unschaffbar…der Anblick eines Alpakas zaubert einem wieder ein Lächeln ins Gesicht. Vielleicht kann man es ja politisch durchsetzen, dass man in Deutschland alle Schafe durch Alpakas ersetzt. Sie haben genauso viel Wolle, sehen aber bedeutend absurder aus.

07. Dumbo-Oktopushttp://www.superfunpatrol.net/images/dumboOctopus.jpg
Wow, was es nicht alles für merkwürdige Tierarten in der Tiefsee gibt. Man könnte wahrscheinlich ausschließlich mit diesen Tiefseeungeheuern ein ganzes Ranking dieser Art füllen. Doch was dieses possierliche Tierchen so attraktiv macht ist nicht nur sein Aussehen (eine Mischung aus Eieruhr, Teekanne und einem Pokemon), sondern auch sein herrlich absurder Name: Dumbo-Oktopus. Da der gleichnamige Disney-Elefant schon früher einer meiner Lieblingsfilme war, erhält der Oktopus ein paar Pluspunkte. Gut, dass es ihn nur in der Tiefsee gibt. Die Vorstellung, dass so ein Ding durch den Abfluß in die Badewanne hochschwimmt ist schon etwas beängstigend.

06. Komondorhttp://www.miloais.com/miblog/komondor.gif
Der Komondor ist der Indie unter den Hunden, hat er es doch auf das Cover eines der besten Alben der 90er Jahre geschafft: auf “Odelay” von Beck. Ansonsten erinnern seine Zotteln eher an die Anhänger des Rastafari-Kultur. Dass sich irgendwo unter diesen ein netter, freundlicher Familienhund befindet, ist schwer vorstellbar. Aber was auch alles an Siff in diesen Zotteln stecken mag, ist schon beachtlich. Interessanter ist da eher schon die Person, die diesen Rassehund geschaffen hat. Welcher Mensch möchte gerne Riesenzotteln als Haustier haben? Ist das noch Speciel Interest oder einfach nur bescheuert?

05. Schnabeltierhttp://wissenschaft.de/sixcms/media.php/1434/schnabeltier.jpg
Jedes Tier hat irgendeine bestimmte Stellung und eine Aufgabe in einem Ökosystem. Für jeden gibt es eine ökologische Nische. Sie sind Jäger oder Gejagte, reinigen die Umwelt. Die Evolution hat einfach alles durchdacht. Oder etwa doch nicht? Was zum Teufel hat das Schnabeltier für einen Sinn? Es konnte sich nicht entscheiden… bin ich ein Vogel, bin ich ein Säugetier? Es hat einen Entelschnabel auf einem ansonsten recht typischen, langweiligen Säugetierkörper. Aber gut, Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters und ich möchte hier niemanden diskriminieren.

04. Saigahttp://files.sharenator.com/saiga_Worlds_strangest_looking_animals-s450x334-2313-580.jpg
Diese merkwürdig aussehende Antilope scheint direkt aus einem Star Wars-Film zu stammen. Ihre rüsselartige Schnauze und die knallorangenen Hörner erinnern eher an ein außerirdischen Tier, das sich ein findiger Science-Fiction-Autor in Anlehnung an richtige Antilopen (also die aus der Savanne) für einen schlechten “die Menschen betreten einen anderen Planeten und kommen mit der dortigen Flora und Faune in Kontakt”-Film ausgedacht haben könnte. Naja, ganz so wie James Cameron es für Avatar gemacht hat. Aber gut, lassen wir die Saiga doch einfach in der Taiga.

03. Nasenaffehttp://www.ariva.de/nasenaffe_a243707
Ein Klassiker. Der Nasenaffe hat schon eine schwere Last zu tragen mit seiner riesigen Nase. Zum Glück scheint es auf diesem Photo so, als würde ihm sein Schicksal nichts ausmachen. Da Affen den Menschen evolutionstechnisch so nah sind, muss man sich unweigerlich vorstellen wie Menschen mit solch einer Nase aussehen würden. Wenn es schon bei einem Affen so absurd aussieht, wird es den Menschen auch nicht weniger schlecht kleiden. Ein weiter guter Beweis dafür, dass Mutter Natur sich hin und wieder auch mal ein Späßken erlaubt.

02. Angorakaninchenhttp://nerdhaven.de/wp-content/uploads/2006/10/kaninchen.jpg
Was ist das bitte schon wieder? Ein riesiges Knäuel aus Fell und einer winzigen Schnauze? Wenn ich mir ein Tier als mein Haustier aus diesem Ranking aussuchen könnte, dann wäre es definitiv das Angorakaninchen. Oder besser noch ca. fünf oder sechs Stück von ihnen. Die Vorstellung, dass man im Garten diverse runde Fellbälle umherlaufen hat ist schon wirklich einfach nur hervorragend. Wobei sich die Frage stellt: Können die eigentlich noch Hoppeln, also die Hauptaufgabe von Kaninchen? Naja, das Fell dürfte ja nicht so viel wiegen. Aber das kann man bestimmt irgendwie herausfinden.

01. Blobfischhttp://www.mnn.com/sites/default/files/imagecache/node-gallery-display/Blobfish_In_Danger_of_Extinction-07508.jpg
Und der Gewinner dieses Rankings iiiiist…der Blobfisch! Der Name passt wie aufs Auge. Schaut man sich diesen Tiefseefisch an, so hört man sofort imaginär das Wörtchen “Blob”. Zunächst einmal ist sein gallertartiger Körper zu nennen, der ihn wie einen fischigen Slimer aus “Ghostbusters” erscheinen lässt. Die herabgezogenen Mundwinkel und der nasenförmige Hautlappen über diesen vermenschlicht diesen Fisch ungemein. Er erscheint irgendwie traurig oder grimmig. Man möchte ihn ein wenig aufmuntern und ihm einen kleinen Klaps auf die Schulter geben. Wenn er denn welche hätte. Aber gut, nichtsdestotrotz ein würdiger 1.Platz!

 

Archäologie: Byzantinistik mit Ommas 14. April 2010

Einsortiert unter: Archäologie,Sonstige — Lardt @ 11:07 vormittags

Heute gibt es mal eine kleine, universitäre Anekdote. Etwas, das ich unbedingt mit der Welt teilen möchte. Es geht um eine recht interessante Vorlesung zum Thema “Alltagskultur im byzantinischen Reich”. Allerdings scheinen dies nicht wirklich viele Studenten aus meinem Studiengang genauso zu sehen: Stattdessen war diese Vorlesung angefüllt mit Rentnern, aka Studierende im Alter, die bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Vorlesung den Hörsaal regelrecht belagerten. Aufgerundet würde ich sagen, waren 80 % der Kursteilnehmer Studierende im Alter. Eine unglaubliche Quote.

Die meisten der Studierenden im Alter waren auch wirklich sehr angenehm ruhig, zurückhaltend und besonnen. Doch was sich eine Omma erlaubte, war schon ein klein wenig unpassend und dreist: Zu allererst kam diese Omma ca. 20 Minuten zu spät und störte mit einem lauten Stühlerücken und hektischen Bewegungen die Vorlesung. Dann setzte sie sich nicht leise in die letzte Reihe, nein. Sie nahm sich ihren Stuhl, platzierte ihn direkt vor die vom Beamer anprojezierte Wand und blockierte nun lustig grinsend einen großen Teil des Beamerbildes. Der Dozent wies sie freundlich daraufhin, sich doch etwas an die Seite zu setzen. Die Omma tat dies auch und die Vorlesung konnte zunächst fortgesetzt werden.

Doch was dann geschah sprengte meine Erwartungshaltung dieser Omma gegenüber gewaltig: Sie nahm sich einen zweiten Stuhl, legte ihre (offensichtlich in Mitleidenschaft gezogenen?) Beine auf diesen und holte aus ihrem Rucksack tatsächlich eine Decke (!) heraus und deckte sich zu. Weiterhin lachte die nun zugedeckte Ommabis über beide Ohren und fühlte sich augenscheinlich sehr wohl. Offenbar so wohl, dass sie vergaß, dass sie sich in einer Vorlesung befand: Sie kommentierte ständig laut und deutlich den Dozenten, so dass dieser ein ums andere Mal aus dem Konzept gebracht wurde. Auch verdrehten die Studenten, die in ihrer Nähe saßen, ein ums andere Mal genervt ihre Augen. Gottseidank war die Vorlesung dann bald 20 Minuten später auch zu Ende und der Spuk somit vorbei.
Ich bin nun schon gespannt, was die zugedeckte Omma nächste Woche für lustige Späße für uns bereit hält!

 

“It’s the End of the World as we know it…” 29. März 2010

Einsortiert unter: Songs,Sonstige — Lardt @ 5:52 nachmittags

Ich hoffe, dass jeder seinen Frieden mit sich und der Welt gemacht hat, denn morgen ist es soweit: Der Weltuntergang steht bevor. Trotz zahlreicher Dementis wird die Erde am morgigen Dienstag beim Protonenexperiment am Atomforschungszentrum in der Schweiz ihr Ende finden, schreibt zumindest die Bild-Zeitung und sagen einige andere selbsternannte Experten. Naja, Vorkehrungen zu treffen wäre sowieso sinnlos, da die entstehenden Schwarzen Löcher alles verschlucken würden. Daher sollte man sich seinem Schicksal gleich ergeben.

Ein Gutes hätte der Weltuntergang ja… So wird der FC Schalke 04 definitiv auch dieses Jahr nicht deutscher Meister.

 

London Calling 28. November 2009

Einsortiert unter: Nottingham,Sonstige — Lardt @ 8:43 nachmittags

Heute gibt es mal wieder einen Blogeintrag. Meine Abwesenheit ist durch einen dreitägigen Trip nach London zu erklären. Es war wie immer wirklich klasse. Den Trip führte ich mit meiner Schwester durch, die noch nicht in London war. Also standen sämtliche Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: British Museum, Piccadilly Circus, Big Ben, Tower Bridge, usw. Es ist schon wirklich klasse, was man in London alles innerhalb von nur ein paar Tagen alles sehen kann. Aber es ist auch immer klasse, dass man immer wieder, selbst wenn man schon mehrfach da war, was neues entdecken kann. Die schiere Größe des Hyde Parks war mir bei meinen vorherigen Reisen in die britische Hauptstadt nicht wirklich bewusst und auch der deutsche  (bzw. genauer gesagt, der kölsche) Weihnachtsmarkt an der Uferpromenade der Themse nahe des London Eye war wirklich sehr heimelig.
Auch könnte ich einfach jeden Tag ins British Museum gehen und mir immer wieder die ägyptische und griechisch/römische Abteilung angucken. Einfach nur der absolute Hammer! Auch die lecker Pizza, die wir in irgendeiner noblen Pizzeria in der Nähe des Charing Cross-Bahnhofes gegessen haben, war zwar teuer, aber superlecker. Auch unser Hotel wußte zu überzeugen: Das “Central London Hotel” war preislich sehr erschwinglich und seine Lage war unschlagbar: Keine hundert Meter entfernt vom King’s Cross-Bahnhof mitten in der Innenstadt und direkt neben diversen Fast Food-Filialen. Das Zimmer an sich war zwar wirklich klein (klein heißt hier: Es war schlicht unmöglich sich im Badezimmer um die eigene Achse zu drehen), aber dafür supersauber  und ganz nett eingerichtet. Heute kam ich also nach drei Tagen quälenden Fußmärschen zurück nach Nottingham. Fazit: London ist einfach eine geile Stadt und eine Fahrt dorthin lohnt sich immer. Auch wenn ich jetzt froh bin wieder in einer 250.000 Einwohner-Stadt zu sein, in der alles etwas ruhiger und gemählicher abgeht.
Finally ein paar Fotos:

(von links nach rechts, von oben nach unten): 1. der Sherlock Holmes-Pub, 2. der Swiss RE-Tower und der Tower of London – Geschichte trifft Moderne, 3. Ich vorm Buckingham Palace, 4. King’s Cross, 5. Malerei aus dem Grab des Nebamun im British Museum, 6. der kölsche Weihnachtsmarkt, 7. Skyline, 8. Houses of Parliaments, 9. weihnachtliches Harrods

 

 
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