Cash Car Star – Music, Movies 'n' More

It all depends on how you look at it; we're either half way to heaven or half way to hell.

Movies: Stöckchen – Filme 12. Juni 2011

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 11:53 vormittags

Hin und wieder gibt es ja auf Blogs diese sogenannten “Stöckchen”. Hier ist mal einer zum Thema “Film”. Also, go for it!

Geschlecht: Männlich

Lieblingsfilm: Nach reiflichem Überlegen denke ich ist es der beste Film von Tim Burton, “Edward mit den Scherenhänden“.

Lieblingsgenre: Gar nicht so leicht. Eigentlich aus allem etwas, aber ich denke vor allem philosophische Dramen, Indie-Filme, Historienschinken, amerikanische Highschoolkomödien bzw. amerikanische Komödien über Mitzwanziger, Horrorfilme und alles mit Außerirdischen.

Lieblingsregisseurin: Schwierig. Ein hundertprozentiges Unentschieden zwischen Tim Burton und M. Night Shyamalan.

Bester Actionfilm: Gute Frage… Action ist ja nicht so mein Genre. eigentlich ist es sogar meine absolutes Hassgenre. Ich hoffe einfach mal, dass man “Jurassic Park” als Actionfilm bezeichnen kann. Dann auf jeden Fall den!

Beste Komödie: An amerikanischen Komödien mag ich eigentlich (fast) alles mit Jim Carrey, vor allem “Der Ja-Sager“. Aber die lustigsten Filme überhaupt, auch wenn man sie kaum in eine bestimmte Kategorie einordnen kann, macht immer noch Helge! Sein bester Film: “00 Schneider“.

Bester deutschsprachiger Film: Schwierig. Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von deutschen Film. Das ist für mich eigentlich immer ein und derselbe Film, der ständig neu gemacht wird. Aber richtig spitze fand ich “Goodbye, Lenin!“.

Bester Film mit wahrem Hintergrund: Also mein Lieblingshistorienfilm? Hmmm, gute Frage, da gibt es sehr viele. Ich entscheide mich einfach mal für “Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“. Der beste Western für mich und der beste Film über amerikanische Geschichte. Achja… der hervorragende Soundtrack von Nick Cave ist auch eine Erwähnung wert!

Bester Kriegsfilm: Selten war ich so von einer Filmsszene geschockt, in Angst versetzt, angeekelt und doch irgendwie in all ihrem Grusel und Leid fasziniert, wie von den ersten 30 Minuten von “Der Soldat James Ryan“. Nie wurde die Grausamkeit des Krieges realistischer und erschreckender dargestellt als in diesem Film.

Beste Buchverfilmung: Ganz klar und ohne großes Herumschweifen. “Der Herr der Ringe“. Alle drei Teile.

Beste Gameverfilmung: Eigentlich sind Computerspiel-Verfilmungen eher dafür bekannt, extrem schlecht zu sein. Wenn ich da so an “Tomb Raider” oder “Resident Evil” denke…dat is nix für mich. Aber sowohl die TV-Serie, als auch die Realverfilmung von “Super Mario” war in der Retrospektive doch recht kultig.

Tränen in den Augen: Gute Frage. Wann hatte ich mal nicht Tränen in den Augen beim Filme schauen? Bei “The Sixth Sense” oder “In meinem Himmel” bin ich immer vorne mit dabei, wenn es ums Heulen geht. Aber auch beim recht unbekannten, aber hervorragenden “Mr. Nobody” mit Jared Leto war ich häufig den Tränen nah.

Bestes Militär-Drama: Und was ist da nun der Unterschied zu “Bester Kriegsfilm?” Ich sag mal “Full Metal Jacket.”

Lustigste Szene: Gute Frage. Bestimmt die Szene in “Der Ja-Sager“, in der sich Jim Carrey sein Gesicht mit Tesafilm zuklebt. Aber auch Helge, der in “Praxis Dr. Hasenbein” seine Mittagspause in einem engen Spint verbringt, sowie alle Szenen in all seinen Filmen mit Helmut Körschgen und Charlie Weiß, sind einfach göttlich.

Größter Schocker: Eigentlich alles in “The Grudge“. Besonders, wann immer der kleine Junge auftritt…

Langweiligster Streifen: “Transformers“. All diese stundenlangen Materialschlachten langweilen mich zu Tode. Es passiert doch nix.

Größte Enttäuschung: Ich muss leider sagen “Alice im Wunderland“. Ich hatte mir von Tim Burtons Verfilmung des alten Stoffes viel mehr erhofft und war nach dem Kinogang sehr enttäuscht. Vielleicht muss ich den Film noch einmal sehen. Achja, und “Avatar” wurde seinem Hype überhaupt nicht gerecht. Außen hui, innen pfui.

Beste männliche Rolle: Na, super. Hier könnte ich mit Sicherheit 50 Rollen sagen. Ich beschränke mich mal auf drei: 1. Ian McKellen als “Gandalf”, 2. Harrison Ford als “Indiana Jones”/”Han Solo”, 3. Johnny Depp als “Edward mit den Scherenhänden”.

Beste weibliche Rolle: Auch hier eine Beschränkung auf drei Schauspielerinnen: 1. Zooey Deschanel in “The Go-Getter”, 2. Ellen Page als “Juno”, 3. Natalie Portman in “Garden State”.

Beste visuelle Effekte: Wow, gute Frage. Wenn es nur um die Effekte geht, ist “Avatar” natürlich weit vorne. Aber da die Story und die Charaktere von “Avatar” so viel schlechter sind, als sein Äußeres, möchte ich mit “2012” von Roland Emmerich antworten. Was für ein Effektegewitter!

Beste Story: Ich liebe ja Filme zum Nachdenken, sehr philosophisch, über das Leben und den Tod, aber auch gerne mit einer Prise Liebesschmalz oder Mysteryelemente. “Mr. Nobody” ist grandios, genauso wie (damit dieser Film auch noch eine Erwähnung findet) “Die fabelhafte Welt der Amelie“, so simpel die Story auch ist.

Schlechteste Story: AVATAR!

Beste Filmreihe: “Der Herr der Ringe“, und ganz dicht dahinter “Star Wars” (natürlich die alte Trilogie) und “Harry Potter“.

Schlechteste Rolle: Daniel Küblböck als er selbst.

Bester Bösewicht: Darth Vader, Lord Voldemort, Amon Goeth aus “Schindlers Liste” (der schlimmste Mensch in allen Filmen, was widert er mich an) –> Applaus für den hervorragenden Ralph Fiennes!

Beste Explosion: Die Zerstörung des Empire State Buildings in “Independence Day“.

Beste Verfolgung: Die Panzerszene in “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.

Bestes Auto im Film: Absolut Tante Uschis Einsitzer, die BMW Isetta in “Praxis Dr. Hasenbein“.

Beste Filmmusik: Zum Schluß nochmal eine schwierige Frage. Ich liebe die Musik zu “Edward mit den Scherenhänden” (eigentlich ist alles von Danny Elfman grandios!) und vor allem “Die fabelhaft Welt der Amelie” (!!!), aber auch zu “Der Herr der Ringe” oder “Star Wars“. Ein Geheimtipp ist die Musik zu “The Fountain“, langsam, aber wunderschön!

 

Movie: Worst 5 – Die 5 schlechtesten Filme in meinem DVD-Regal 27. April 2011

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 8:08 vormittags

Wie wäre es mal zur Abwechslung mit einer Worst-Liste (engl.: “schlechtestes”)? Die ständige Auflistung von coolen, guten und herausragenden Dingen langweilt den geneigten Leser sicherlich manchmal. Zumal sich statistisch gesehen negative Meinungen fünf Mal schneller verbreiten, als positive Beurteilungen (habe ich mal irgendwo gelesen, man nagele mich bitte auf dieser Statistik nicht fest.) Und welches Thema bietet sich bei einer Worst-Liste am besten an: Genau, Filme. Um es noch ein wenig spezieller und persönlicher zu machen: Dies sind die fünf enttäuschendsten, langweiligsten, schlicht schlechtesten Filme, die sich in meiner kleinen, aber feinen DVD-Sammlung befinden. Here we go!

05. It’s All About Love (2003)
Diese DVD war ein absoluter Blindkauf, die Story hörte sich aber einfach zu reizvoll an: In ein paar Jahren steht das Ende der Welt kurz bevor. Menschen sterben scheinbar grundlos, die Schwerkraft versagt. In diesem Zustand reist John nach New York, um dort seiner Frau Elena, eine Eiskunstläuferin (Black Swan, ick hör dir trapsen…), die Scheidung vorzuschlagen. Doch in all dem Chaos wird ihm bewusst, dass die beiden nur die gemeinsame Liebe retten kann. Was sich nach einer tiefsinnigen, spannenden, philosophischen Liebesgeschichte anhört, ist größtenteils langwierig, langweilig und nervig. Ich bin beim Schauen des Filmes insgesamt vier (!) Mal eingeschlafen, mein persönlicher Rekord. Das ist wirklich Schade, vor allem wenn man bedenkt, dass die beiden Hauptrollen von Joaquin Phoenix und Claire Danes gespielt werden. Aber gut. Mund abputzen, und das nächste tiefsinnige Liebesdrama in der Endzeit abwarten (“Melancholia” von Lars von Trier klopft ja bereits an die Haustür!). 4,5/10

04. Science of Sleep – Anleitung zum Träumen (2006)http://www.kinomorgen.de/dateien/11700.c.jpg
Ein weiterer Blindkauf. Was kann man schon falsch machen, bei einem französischen Film, dessen Story und Trailer extrem nach Amelie Poulain schmecken und der von niemandem geringeren als von Michel Gondry gemacht wurde, dem Regisseur eines meiner absoluten Lieblingsfilme “Vergiss mein nicht”? Doch alles kam ganz anders…
Der Film ist völlig durchgeknallt. Und nicht positiv-durchgeknallt, sondern einfach nur wirr und zusammenhangslos. Es fiel mir daher extrem schwer (um nicht zu sagen, es war mir unmöglich) Symapthien für den Hauptcharakter Stéphane aufzubringen. Dieses pseudo-tiefgründige Getue und das Indie-hafte Gehabe ging mir nach ungefähr 5 Minuten so derartig auf den Geist, dass ich bereits nach dieser kurzen Zeit mit dem Gedanken spielte, den DVD-Player auszumachen. Doch ich hielt noch eine weitere Dreiviertelstunde durch, aber leider sollte sich keine Besserung einstellen, so dass ich nun die DVD entnervt dem DVD-Spieler entnahm und ganz weit nach hinten in mein DVD-Regal stellte. Wow, was war ich enttäuscht. Seit diesem Erlebnis schwor ich mir: Keine Blindkäufe mehr. Dies konnte ich (wie sich später herausstellte: zum Glück) jedoch nicht lange durchhalten… 4/10

03. The Scorpion King (2002)http://www.fantasy-fans.eu/images/content/filme/2002_scorpionking.jpg
Der Scorpion King sollte dem geneigten Hollywood-Fan bereits aus einem anderen Film bekannt sein: Er hatte seinen ersten Auftritt bereits in “Die Mumie kehrt zurück”, dem wirklich spaßigen Ägypten-Abenteuerfilm mit Brendan Fraser und Rachel Weisz, den ich zusammen mit “Die Mumie” beinahe schon als legitimen Nachfolger der Indiana Jones-Trilogie gesehen habe. Aus diesem Grund kaufte ich mir vor einigen Jahren eine DVD-Box mit dem Namen “The Mummy Legends”, mit diesen beiden Filmen und einem dritten “Meisterwerk”, das ich eigentlich niemals sehen wollte. Aber gut, nun besaß ich den Film, und dann konnte man doch einmal einen Blick riskieren. Wie sich im Nachhinein herausstellte, hätte der Scorpion King doch besser in seiner altägyptischen Gruft im Nildelta verweilen sollen.
Der Scorpion King wird von dem Charakterdarsteller und Ex-Wrestler The Rock gemimt, so dass man nun auch nicht wirklich Tiefsinnigkeit und Philosophie erwarten konnte. Doch die dargestellte Action wirkt wie aus einer Folge der “klassischen” US- Serien “Herkules” oder “Xena” und das ist nun wahrlich kein Kompliment. Nichts von dem Tempo, von dem Humor, von der Coolness der ersten beiden Mumien-Filme ist übrig geblieben. Es ist schlicht eine Farce, diese drei Teile als Trilogie zu verkaufen. Aber gut, der letzte Mumien-Film “Die Mumie macht Urlaub im Lande des Drachenkaisers” (oder so ähnlich) war ja auch nicht gerade ein filmisches Highlight… 3,5/10
02. Delta Heat (1992)http://bilder.buecher.de/produkte/20/20203/20203700n.jpg
Und noch ein Blindkauf (Ha!). Aber ein Blindkauf der etwas anderen Sorte. Ein Kumpel und ich hatten vor ein paar Jahren mal die lustige Idee, bei Saturn in Hamm den günstigsten Film, den wir finden konnten, zu kaufen. Und so stießen wir irgendwo in der “Günstige-DVDs-Grabbelkiste”, lange Zeit von der Menschheit vergessen und tief zwischen den anderen DVDs versteckt auf den Film “Delta Heat”. Und wir wurden nicht enttäuscht. Die wirre Story (ein Cop aus LA wird nach New Orleans strafversetzt, sucht nach einer Superdroge und wird währenddessen von allerlei Schurken und auch Tieren angegriffen), die wirklich miesen Schauspieler (immerhin war Anthony Edwards, bekannt als Dr. Greene aus “Emergency Room”, mit von der Partie) und die lächerliche Action mitsamt den merkwürdigen Masken (der komisch entstellte Vater des Protagonisten, der scheinbar eine Schweinemaske trug wird mir auf ewig in Erinnerung bleiben) hat uns wirklich mehrfach zum Lachen gebracht. Man kann also nicht sagen, dass wir beim Schauen keinen Spaß hatten. Aber dennoch ist der Film natürlich absoluter Quatsch und nur den härtesten Trashfans ans Herz zu legen.  2,5/10

01. Daniel, der Zauberer (2004)http://www.moviemaze.de/filme/1031/poster01.jpg
Und hier ist er, der unangefochtene erste Platz. Um “Daniel, der Zauberer” hat sich beinahe ein mythischer Kult entwickelt. In der IMDb ist er einer der schlechtesten Filme aller Zeiten und die Internetwelt ist sich einig wie sonst kaum: “Daniel, der Zauberer” ist das stümperhafteste, amateurhafteste, lächerlichste Stück Filmgeschichte, das es seit langer, langer Zeit gegeben hat.
Daniel Küblböck, der ja nun ernstzunehmender Jazz-Musiker zu sein scheint, wird sicherlich selbst auch mit Scham auf dieses Machwerk zurückblicken. Selbst die Film-AG der Städtischen Realschule von Oer-Erkenschwick hätte aus der nicht vorhandenen Storyline (Superstar wird von allen gehasst, singt und tanzt aber trotzdem gerne und wird schließlich von missmutigen Menschen gekidnappt, die später aber auch Fans werden) einen besseren Film machen können.
Die Kamerarbeit wirkt, als wäre der Kameramann betrunken, bekifft, schwer vergrippt und seekrank gewesen, die schauspielerische Leistung der Akteure (allen voran natürlich D. Küblböck himself) ist einfach nur erstaunlich und die Musik… Ja, die Musik. Sie setzt allem die Krone auf. Wer sich noch an Herrn Küblböck zu DSDS-Zeiten erinnern kann, multipliziere seine Sangeskünste noch mal mit minus 5 und dann hat man “Daniel, der Zauberer”. Ich bin froh, dass meine Schwester mir damals den Film geschenkt hat. Ich wünschte ihn mir so sehr. So schlecht er auch ist, für eine Sache ist er wirklich gut: “Daniel, der Zauberer” ist eine Warnung. Eine Warnung an die gesamte Menschheit, dass nicht jeder das Zeug dazu hat, einen Film zu drehen. Und in dieser Message liegt die Magie. Danke, Daniel! 0/10

 

TOP 10: 10 Filmtipps für 2011, Teil 2 12. April 2011

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 12:54 nachmittags

Ja, völlig richtig: Bereits im Dezember letztens Jahres schrieb ich einen Artikel mit meinen Filmempfehlungen für das Jahr 2011. Einige von diesen Filmen liefen bereits im Kino, auf andere warte ich noch sehnsuchtsvoll bzw. nach diversen Reviews warte ich gar nicht mehr (siehe World Invasion: Battle Los Angeles). Dennoch ist natürlich immer schwierig Prognosen für gute Filme zu geben, zumal im Dezember 2010 über viele Filme des nächsten Jahres noch nichts bekannt war. Daher folgt nun, vier Monate später, ein kleines Movie-Update mit weiteren Filmempfehlungen für dieses Jahr. Es ist wieder mal eine Top 10 geworden und Filme wie der Historienfilm “Meek’s Cutoff” über einen amerikanischen Treck gen Westen im 19. Jhd., der neue Film von Lars von Trier “Melancholia” oder die Komödie “Hesher” mit Joseph Gordon-Levitt, der das Leben eines geraden verwitweten Mannes und seines Sohnes und Mutter durcheinander bringt, haben in meiner Liste leider keinen Platz gefunden. Trotzdem viel Spaß!

10.  “Attack the Block” mit Nick Frost, Jodie Whittaker
Dieses Jahr ist das Jahr der Alieninvasionen. Und in dieser netten Version werden haarige, Chewbacca-ähnliche Monsteraliens in einem Block irgendwo in London landen und die dortigen Street-Kids sind die einzigen die sich der Invasion erwehren können. Ich bin sehr auf diese humoristische Art der Alieninvasion gespannt. Aber mit Nick Frost, Simon Peggs bestem Kumpel, kann ja nix schief gehen.
09. “My Idiot Brother” mit Paul Rudd, Zooey Deschanel
Ein weiterer Film mit Zooey Deschanel nach der von den Kritikern zum Teil ziemlich hart abgestraften Mittelalter-Komödie “Your Highness”. In diesem Film geht es wie der Titel suggeriert um einen Looser, der seine drei Schwestern besucht und deren Leben gehörig aus den Fugen bringt. “Newcomer” Paul Rudd hat meiner Meinung nach in den letzten Jahren mit einigen Komödien gut gepunktet und von daher ist natürlich auch wegen Zooey Deschanel meine Hoffnung für diesen Streifen recht groß.

08. “Insidious” mit Rose Byrne, Patrick Wilson
Der Trailer dieses eigentlich sehr standardmäßigen Horrofilmes hat mir bereits eine gehörige Portion Läuse über die Leber laufen lassen: Eine offensichtlich glückliche Familie zieht in ein altes Haus und es stellt sich schnell heraus, dass die Idylle trügt: Es spukt gewaltig, doch was ist der Ursprung der Geister, Monster und Dämonen an diesem Ort? Ich bin gespannt. Am allermeisten darauf, ob ich mich als alter Schisshase wirklich überwinden kann, diesen Film zu schauen.

07. “Source Code” mit Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan
Unüblich für mich: Bei “Source Code” handelt es sich um einen Actionfilm. Doch die Story um Jake Gyllenhaal, der immer wieder zurück in der Zeit reist, um den Grund für ein Zugunglück zu erforschen, und währenddessen Gefühle für eine Passagierin entwickelt, klingt sehr spannend und der Trailer verspricht bereits eininges. Na gut, reinrassige Action ist dies nicht; auch hier findet sich ein von mir so geliebter übernatürlicher Touch.

06. “Super” mit Rainn Wilson, Ellen Page
Eine weitere Komödie in meiner Liste. In den Hauptrollen, meine beiden vielleicht momentan absoluten Lieblingsschauspieler: Frank, ein typisches Allerweltsgesicht, (gespielt vom hervorragenden Rainn Wilson, bekannt als “Dwight Schrute” in “The Office”) verwandelt sich mit der Hilfe von Libby (Ellen Page!) in einen Superhelden, um seine Frau aus den Händen von Drogendealern zu befreien. Ok, die Story “Everyday Guy verwandelt sich in Superhelden” hatten wir jetzt schon ein paar Mal, aber trotzdem bin ich gerade aufgrund des Castes sehr auf diesen Film gespannt.

05. “The Darkest Hour” mit Emile Hirsch, Olivia Thirlby
Ein weiterer Alieninvasionsfilm. Nach der Enttäuschung “Batte Los Angeles” habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass mal wieder ein neuer guter Alienfilm erscheint. In “The Darkest Hour” reisen ein paar amerikanische Jugendliche nach Moskau. Während ihrer Reise wird die Stadt plötzlich von Aliens angegriffen. Zumindest die Story und vor allen Dingen der Handlungsort scheinen Frische in dieses Genre zu bringen. Ich freue mich drauf.

04. “Restless” mit Mia Wasikowska, Henry Hopper
Das Indie-Drama “Restless” kann für sich auf jeden Fall den Titel “ausgefallenste Story” beanspruchen: Ein schwer krankes Mädchen, gespielt von Mia Wasikowska (Alice aus Tim Burtons “Alice im Wunderland”) verliebt sich in einen Jungen, der gerne Beerdigungen besucht. Während ihrer Begegnungen treffen sie auf den Geist eines im 2. Weltkrieg verstorbenen, japanischen Kamikaze-Piloten. Hört sich sehr verrückt, aber auch genauso bewegend an. Man darf gespannt sein.

03. “Anonymous” mit Rhys Ifans, Vanessa Redgrave
Bei “Anonymous” geht es um die von vielen Wissenschaftlern belächelte Theorie, dass William Shakespeare seine Dramen, Theaterstücke und Sonnette nicht selbst geschrieben hat, sondern eine unbekannte, andere Person. Und niemand geringeres als Roland Emmerich zeichnet sich für diesen Film verantwortlich. Der Trailer ist (wie es zu erwarten war) eine absolute Augenweide, es bleibt nur zu hoffen, dass der Filme auch den für dieses Thema nötigen Tiefgang besitzt. Trotzdem: Emmerichs Darstellung des London des 16. Jhd. ist ein wahr gewordener Traum meinerseits.

02. “Like Crazy” mit Anton Yelchin, Felicity Jones
“Like Crazy” ist wieder einmal eine dieser netten, kleinen Indie-Dramödien, die ich so abgöttisch verehre. Eine britische Studentin verliebt sich in den USA in einen amerikanischen Studenten. Sie bleibt daraufhin länger als erlaubt in den Staaten und überzieht ihr Visa. So ist die zugegeben recht kleine Prämisse des Films, aber dennoch bin ich gespannt wie die beiden Charaktere dieses Problem lösen. Und ein wenig Herzschmerz kann auch dem größten Alieninvasions-SciFi-Fan zwischendurch nicht schaden.

01. “Super 8″ mit Joel Courtney, Elle Fanning
Ok, Platz 1 mag enttäuschen: “Super 8″ war bereits als einziger Film in meiner Liste aus dem letzten Jahr enthalten. Doch damals gab es nur einen völlig verwirrenden Teaser zu sehen. Jetzt ist seit einiger Zeit ein richtiger Trailer draußen und man weiß, worum sich “Super 8″ drehen wird: Eine paar Kinder aus einer Kleinstadt in Ohio beobachten bei Dreharbeiten zu einem kleinen Film, wie ein Zug mit lebender Fracht entgleist. Daraufhin geschehen in dem Ort merkwürdige, übersinnliche Dinge. Der Film fühlt sich an wie “E.T.” und verfügt über eine gewisse Magie, wie sie nur amerikanische Kinderfilme der 80er und 90er-Jahre hatten. Ich freue mich auf diesen Knaller!

 

Movie: Filmkritik von “Der kleine Hobbit” von Peter Jackson 12. März 2011

Einsortiert unter: Filme,Nerdvana — Lardt @ 8:01 vormittags

Wir schreiben das Jahr 2003, genauer gesagt ist es Dezember: Ich bin 17 Jahre alt, die Oberstufe und somit die Endphase meiner Schulzeit hat begonnen und ich sitze voller Aufregung seit genau acht Stunden im Cinemaxx Hamm. Es ist 12 Uhr nachts und die ersten zwei, bereits bekannten und von mir so heiß geliebten Herr der Ringe-Filme sind gelaufen. Doch dann geht es endlich los: “Die Rückkehr des Königs” beginnt und damit die drei bis dato schönsten Filmstunden meines Lebens. Als wir gegen 4 Uhr nachts das Kino verließen, dachte ich: “Das war’s. Herr der Ringe ist vorbei. Es wird nie wieder einen so coolen Film geben.”
Nun schreiben wir das Jahr 2012, es ist wieder Dezember. Nach jahrelangem Hin und Her ist einer meiner größten Filmträume in Erfüllung gegangen: “Der kleine Hobbit”, die Vorgeschichte des Herrn der Ringe, erscheint endlich in den Kinos und zu allem Überfluß sind die wichtigsten Schauspieler der HdR-Trilogie, allen voran Ian McKellen als Gandalf, sind wieder mit von der Partie. Die Kritiken in den großen Zeitungen, TV-Sendungen und Blogs sind sehr zwiegespalten: Die Bild-Zeitung, mittlerweile nur noch ein Schatten ihrerselbst, hat zwar unglaublich an Einfluß eingebüsst (musste doch die Printausgabe im Januar 2012 komplett eingestellt werden), schreibt aber von einem “unglaublichem Filmerlebnis, in das sich nicht nur Freunde des Herrn der Ringe begeben sollten.”  TV-Sendungen wie die “RTL 2-News”, die nun statt der Tagesschau in der ARD ausgetrahlt werden, oder das Filmmagazin “Das Filmmagazin”, moderiert von der neuen Moderationshoffnung Peter Ludolf, sprechen dem Film das Prädikat “Empfehlenswert” zu.  Andere Zeitungen wie die FAZ oder die Cinema sind folgender Meinung: Die 3D-Effekte täten dem Film keinen Gefallen, scheint doch die Technik die Story in den Hintergrund zu rücken; ein Fehler, den die Originaltrilogie nicht gemacht hat. Die Landschaftsaufnahmen Neuseelands seien auch nach wie vor traumhaft, doch Martin Freeman bleibt in seiner Rolle als Bilbo blaß.” Auch die amerikanischen Filmseiten wie IMdB oder das deutsche Moviepilot und filmstarts.de sind sich einig: “Der kleine Hobbit” bleibt hinter den Erwartungen zurück. Nur Hier und Da blitzt das alte Mittelerde-Feeling auf. Peter Jackson ist unter der Last der Erwartungen zusammengebrochen.” Naja, das liest sich natürlich nicht hervorragend. Aber wie schon vor einigen Jahren sollte klar sein, dass den Medien in diesen Dingen sicherlich nicht zu vertrauen ist, hofften sie doch auf eine Oskarnominierung des Films “American Pie 9:  Der Kuchen ist immer noch heiß”. Man sollte ich selbst einen Überblick verschaffen.
Also heute, am 19.12.2012, war es endlich soweit: Ich habe den “kleinen Hobbit” gesehen! Und was war das bitte? Es ist, als wäre seit 2003 kein einziger Tag vergangen. Die altklugen Medien mit ihren selbstverliebten Kritiken haben glücklicherweise nicht recht behalten. Martin Freeman spielt mindestens genauso gut wie Elijah Wood, der Ring übt auch heute noch die gleiche Faszination wie damals aus und wir haben ja auch noch Gandalf. Gandalf! Ian McKellen spielt genauso eindringlich wie in der Trilogie und auch die zahlreichen Special Effects können eines nicht verhindern: Dass die Story berührt; dass man mit den Charakteren fühlt; und dass der kleine Hobbit wie Herr der Ringe Teil 4 erscheint. Peter Jackson hat alles richtig gemacht und auch die zahlreichen anderweitigen Meinungen in den Internetforen wie Moviepilot, das ja ab nächstem Jahr nach Amerika expandiert und den bisherigen Marktführer IMdB verdrängt hat, der Nichtigkeit preisgegeben. “Der kleine Hobbit” ist ein Meisterwerk und ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich seit dem Drehbeginn im März 2011 wirklich anderthalb Jahre auf den Release des Filmes warten konnte. Gottseidank ist diese Wartezeit endlich vorbei. Peter Jackson, chapeaux!

Notiz: Ich denke diese Review werde ich im Dezember 2012 so oder so ähnlich veröffentlichen. Mal schauen, in wie weit ich mit meinen Prognosen über die Meinungen der Medien über den Film Recht behalten werde. Das wird sicherlich ganz interessant zu sehen.

 

TOP 5: Die besten Filme, die in einer Psychiatrie spielen 24. Februar 2011

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 8:00 vormittags

Heute gibt es mal wieder eine nette, kleine Liste. Dieses Mal beschäftigt sie sich mit einem häufig und gerne von Hollywood verwendeten Thema: Der Psychiatrie. Es gibt kaum ein Filmgenre, das sich noch nicht mit diesem Ort auseinander gesetzt hat. Am häufigsten jedoch ist die Psychiatrie ein hervorragender Handlungsort für Dramen und Horrorfilme. Dennoch haben sich in meine mit fünf Filmen recht kleine Liste auch eine Art Komödie und ein Coming-of-Age-Feel-Good-Movie geschlichen. Also, los gehts.

Platz 5: “Veronika beschließt zu sterben” (2009)
Die erfolgreiche, aber von ihrem Leben gelangweilte und deswegen depressive Veronika beschließt, sich selbst umzubringen. Sie schluckt Tabletten und wacht am nächsten Tag in einer Nervenklinik auf. Dort erfährt sie, dass sie aufgrund der Überdosis Spätfolgen davongetragen hat und deswegen nur noch wenige Zeit zu leben hat. Sie freundet sich mit dem Insassen Edward an und die beiden beschließen aus der Klinik zu fliehen.
Die Hauptrolle in diesem bewegenden Drama spielt keine Geringere als Sarah Michelle Gellar, die dem Filmfan wohl eher noch aus ihren Teenager-Rollen in Vampirserien und Horrofilmen in Erinnerung ist. Daher waren meine Erwartungen an den Film und auch an die schauspierischen Fähigkeiten der Hauptdarstellerin doch relativ gering. Dies mag wohl nur einer der zahlreichen Gründe dafür sein, dass ich von diesem Film mehr als begeistert war. Sarah Michelle Gellar spielt ihre Rolle absolut überzeugend und sie beweist abermals, dass man Seriendarsteller nicht nur auf ihre Serienrollen beschränken sollte. Auch die Rolle des Arztes wird superb von David Thewlis, dem Remus Lupin aus “Harry Potter”, dargestellt. Das i-Tüpfelchen war schließlich die Art der Verwendung des grandiosen Songs “Everything in its Right Place” von Radiohead. Also, wer die Chance hat, sollte sich den Film ansehen!
8/10

Platz 4: “Shutter Island” (2010)
Während des Kalten Krieges werden der US Marshal Teddy Daniel, gespielt von Leonardo di Caprio, und sein Partner Chuck Aule nach Shutter Island geschickt, um herauszufinden, wie es einer mehrfachen Mörderin gelingen konnte, aus dem sehr gut gesicherten Ashecliffe Hospital zu fliehen. Der peitschende Wind und der ständig aufkommende Regen verleihen der Insel ein eigenes, düsteres Flair, was Teddy Daniel dazubringt nicht nur möglichst schnell den Fall lösen zu wollen, sondern auch über seine eigene Vergangenheit nachdenken zu müssen.
Bei diesem Film besteht höchster Spoiler-Alarm, deswegen werde ich mich bei der Inhaltsangabe nur auf diese wenigen Worte beschränken. Leonardo di Caprio, der vielleicht größte Filmstar unserer Zeit, spielt seine zwiegespaltene Rolle perfekt und die Atmosphäre, die Martin Scorsese in “Shutter Island” schafft ist absolut fesselnd. Trotz der Laufzeit von beinahe zweieinhalb Stunden vergeht der Film wie im Nu. Dabei ist der Film eher ein Thriller, als ein Horrorfilm und setzt nur zwischendurch auf einige wenige Schockmomente. Der größte Schockmoment ist allerdings der große Twist am Ende, der dazu einlädt, den Film gleich noch einmal zu schauen. Die Buchvorlage habe ich nicht gelesen und kann daher nichts dazu sagen, ob “Shutter Island” eine gute Buchverfilmung ist. Ich kann jedoch sagen, dass er auf jeden Fall eine Empfehlung für alle Suspense-Fans wert ist.
8/10

Platz 3: “I’m a Cyborg, but that’s OK” (2006)
Dies ist ein Film, von dem ich keine Ahnung mehr habe, wie ich auf ihn gestoßen bin. Ich denke, ich hatte damals in unserer Fernsehzeitung von ihm in einem Artikel über die besten, gegenwärtigen asiatischen Filme gelesen. Und gottseidank habe ich “I’m a Cyborg, but that’s OK” dann schließlich auch gesehen. Was für ein verrückter Film ist das bitte? Young-gun ist überzeugt davon, ein Cyborg zu sein. Sie sitzt in einer koreanischen Psychiatrie und glaubt mit technischen Gegenständen wie Getränkeautomaten und Lampen reden zu können. Hier trifft sie auf Il-sun, der davon überzeugt ist, anderen Menschen ihre Fähigkeiten stibitzen zu können.
Dies ist die Ausgangssituation des Filmes. Er ist dabei eine Mischung aus Drama, Liebes- und Actionfilm. Es ist sowohl einerseits beinahe amüsant, aber doch wieder zutiefst traurig für was sich Young-gun hält. Immer wieder stellt sie sich vor, wie sie mit ihrem Cyborg-Körper in der Nervenheilanstalt Amok läuft und das gesamte Personal tötet. Diese Szenen sind ganz schön blutig, aber glücklicherweise gibt es ja noch die herzerwärmenden Szenen zwischen Young-gun und Il-sun. Die beiden nähern sich zunehmend an und gewinnen ihr gegenseitiges Vertrauen. “I’m a Cyborg, but that’s OK” zeigt wieder einmal, dass man sich auch mal abseits von Hollywood und deutschen Filmen a la Til Schweiger nach Filmen umschauen sollte.
8,5/10

Platz 2: “Einer flog über das Kuckucksnest” (1976)
Der Klassiker. Und Jack Nicholson in einer seiner besten Rollen. McMurphy steht vor Gericht. Er wird schuldig gesprochen. Da er keine Lust auf den Knast hat, gibt er sich als unzurechnungsfähig aus und wird in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Doch hier ist es auch nicht viel besser: Die bösartige Stationsschwester ist brutal und menschenverachtend und schüchtert ihre Patienten täglich ein. Wer nicht ihren Anweisungen folgt, wird mit Elektroschocks dazu gbracht. Doch McMurphy lässt sich dies nicht bieten und erklärt der Stationsschwester den Krieg.
Jack Nicholson war Ende der 70er Jahre, Anfang der 80er in seiner absoluten Hochzeit und hat für seine Rolle als McMurphy völlig zu recht einen Oscar gewonnen. Aber auch die anderen Darsteller wie Danny de Vito oder der hervorragende William Redfield, der den “Häuptling”, einen wortkargen, stillen Indianer spielt, ragen allesamt hervor. Der Film gehört objektiv gesehen wahrscheinlich zum besten, was dieses Medium zu bieten hat, auch wenn er es nur in meine Top 75 schafft (Es gibt nun mal sooo viele bessere Filme, meiner Meinung nach). Aber nicht umsonst wurde der Film in zahlreichen Simpsons-Episoden parodiert. Das schaffen nur die besten und größten Filme aller Zeiten. Überhaupt sollte der Film in den Lehrplan von deutschen Schulen aufgenommen werden, damit schon jedes kleine I-Dötzken (= Erstklässler) das debile, gruselige, böswillige Grinsen von Jack Nicholson kennenlernen kann. Also, an alle, die diesen Filmklassiker noch nicht gesehen habe: Anschauen!
9/10

Platz 1: “It’s Kind of a Funny Story” (2010)
Und hier ist er, wieder einmal ein Überraschungssieger und Underdog. “It’s Kind of a Funny Story” ist ein amerikanischer Independent-Film der Extraklasse, der im letzten Jahr seine Premiere auf dem Sundance-Filmfestival in Utah gefeiert hat. Die Handlung ist schnell erzählt und sticht nicht wirklich aus allen anderen Psychiatrie-Filmen hervor: Der depressive und selbstmordgefährdete Teenager Craig weist sich selbst in eine Psychatrie ein. Dort trifft er auf zahlreiche Mitpatienten, die ihm dabei helfen sein Leben zu verändern. So, das ist schon die Synopsis.
Doch die an sich sehr dunkle und melancholische Thematik wird in “It’s Kind of a Funny Story” so herzerwärmend und lustig erzählt, dass beim Schauen des Films bestimmt keine Traurigkeit aufkommt. Allen voran sorgt natürlich die tragische Figur Bobby dafür; herrlich komisch gespielt von Zach Galifianakis (aus Hangover), aber auch die zahlreichen Nebencharakter bringen den Zuschauer zum lachen. Man lacht jedoch nicht über sie, sondern mit ihnen. Ein weiteres klares Highlight ist natürlich auch Emma Roberts, die in diesem Film nur ansatzweise zeigt, was sie schauspielerisch auf dem Kasten hat. Man darf gespannt sein, was da von ihr noch so kommen mag in den nächsten Jahren. Aber auch die sehr gute Leistung von Keir Gilchrist, dem Darsteller des Craig, sollte noch einmal explizit Erwähnung finden.
Alles in allem ist “It’s Kind of a Funny Story” ein hervorragender Film, der den Zuschauer, anders als viele andere Filme, die in Psychiatrien oder Nervenheilanstalten spielen, mit einem guten und optimistischen Gefühl zurück lässt. Handwerklich und filmhistorisch gesehen mag “Einer flog über das Kuckucksnest” besser sein, aber dennoch hat mich “It’s Kind of a Funny Story” weit mehr berührt und sich so den ersten Platz in diesem Ranking redlich verdient!
9/10

 

Movie: The King’s Speech 18. Februar 2011

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 1:32 nachmittags

Inhalt: Albert, Herzog von York und zukünftier König George VI., Nachfolger des britischen Königs George V., hat ein großes Problem: Aufgrund seiner Nervosität bei Ansprachen beginnt er ständig zu stottern, so dass seine Reden zu einem Fiasko werden. Nach zahlreichen erfolglosen Therapien wendet sich Alberts Ehefrau Elizabeth an den Sprachtherapeuten Lionel, der mit seiner unorthodoxen Art, aber auch nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten es schafft, dass der Thronfolger sich ihm öffnet und sich seine Sprachprobleme von Sitzung zu Sitzung merklich bessern. Doch dann marschiert Hitler in Polen ein und der nun zum König gekrönte Albert muss nun beweisen, dass er mit seinem neu dazugewonnen Selbstbewusstsein für sein Volk einstehen kann.

Bewertung: “The King’s Speech” beruht, wie man sich bereits denken kann, auf wahren Begebenheiten. Anders als bei vielen anderen Historienfilmen, in denen die Charaktere sehr unnahbar und weit entrückt erscheinen, beginnt man schon in der ersten Filmszene mit Albert mitzufühlen. Auch die anderen Charaktere, wie die spätere Queen Mum, die von Helena Bonham Carter gespielt wird, und der überaus sympathische Lionel, famos dargestellt von Geoffrey Rush, wachsen dem Zuschauer schnell ans Herz. Nichtsdestotrotz verdient sich natürlich Colin Firth in der Rolle als George VI. das größte Lob: In höchster Verletzlichkeit, aber trotzdem großartiger Würde stellt er den König herausragend dar. Colin Firth hat sich mit dieser Rolle augenblicklich in die TOP 5-Liste meiner Lieblingsschauspieler katapultiert.
Und auch sonst haben es die Engländer einfach drauf. Sie wissen, wie man auf den ersten Blick vielleicht recht langweilige und ranzige Historienstoffe spannend verfilmt, so dass auch Zuschauer, die vielleicht mit der Thematik nicht so vertraut sind oder sogar noch niemals ein Geschichtsbuch außerhalb der Schule in der Hand hatten, Gefallen finden können. Dafür ist “The King’s Speech” ein hervorragendes Beispiel. Nun bleibt mir nur noch die Daumen gedrückt zu halten, damit der Film auch in etwas einer Woche bei den Oscar-Verleihungen in Los Angeles entsprechend gewürdigt wird. Also, wieder einmal eine dringende Empfehlung für alle Filmfans. “The King’s Speech” hätte den Oscar “Bester Film” definitiv verdient.

The King’s Speech (UK, 2010)
Regie: Tom Hopper; Cast: Colin Firth, Geoffrey Rush, Helena Bonham Carter
IMDb-Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt1504320/
Bewertung: 9/10

 

TOP 7: Die besten Filme mit dem Thema Alien-Invasionen 5. Februar 2011

Einsortiert unter: Filme,Nerdvana — Lardt @ 8:00 vormittags

Nach längerer Zeit gibt es mal wieder eine nette, kleine Liste, die sich mit dem Medium Film beschäftigt. Nachdem ich den hervorragenden Trailer zu “World Invasion: Battle Los Angeles” gesehen habe und vor Vorfreude beinahe platze, beschäftige ich mich heute mit meinen sieben Lieblingsfilmen, die sich mit Alien-Invasionen bzw. Erstkontakt mit Aliens in all ihren Facetten beschäftigen.
Die Vorstellung, dass die Erde eines Tages von Außerirdischen besucht wird, ob sie uns freundlich oder feindlich gesinnt sind und die Art und Weise, wie wir mit dem ersten Kontakt umgehen, hat zahllose Filmschaffende seit Beginn der Filmgeschichte beschäftigt.
Da ich leider bisher so gut wie keine SciFi-Klassiker aus den 50er und 60er Jahren gesehen habe, wie “Der Tag an dem die Erde still stand” oder “Das Ding aus einer anderen Welt”, wird sich diese Rangliste vorrangig auf aktuellere Filme, meist aus Hollywood,
konzentrieren. Also, los geht es!

Platz 7: “Unheimliche Begegnung der Dritten Art” (1977)http://www.kinokunst.de/Poster_d/Title_U/UnheimlicheBegegnungDerDrittenArt_G1_ED02.jpg
Dies ist der älteste Film in meiner Liste und ist auch beinahe schon so etwas wie ein Klassiker. “Unheimliche Begegnung der Dritten Art” ist auch direkt eines der wenigen Beispiele in meiner Liste, bei dem die Aliens der Menschheit nicht feindlich gesinnt sind. Sie wollen von den Menschen lernen. Genauso interessant ist auch der Blickwinkel aus dem der Film erzählt wird: Der Elektriker Roy Neary kommt mit den Außerirdischen in Kontakt und sein sowieso schon schwieriges Privatleben verschlechtert sich zusehends.
Grandios sind die Szenen, in denen er aus seinem Kartoffelbrei beim Familien-Mittagessen den Devil’s Tower, den Landepunkt der Aliens, nachbaut (grandios auch von den Simpsons in der Folge “Homie der Clown” parodiert) und der finale Kontakt mit den Aliens am Ende des Filmes. Einzig die sehr langsame Erzählweise lässt den Film etwas langwierig erscheinen.
Also, wer nicht nur immer New York, Los Angeles und Co in Schutt und Asche sehen möchte, könnte sich einmal näher mit diesem Film beschäftigen. 7/10

Platz 6: “Alien Abduction: Incident in Lake County” (1998)
Bhttp://siteantigo.bocadoinferno.com/artigos/king/firestarters/cartaz1.jpgei diesem Film handelt es sich um sehr interessantes Projekt: “Alien Abduction: Incident in Lake County” aus dem Jahre 1998 ist eine sogenannte Mockumentary, die auf dem US-Fernsehsender UPN ausgestrahlt wurde. Der Sender kündigte den Film als originale Videoaufnahme an, die bei einem Familientreffen in Lake County, Montana gemacht wurde, als plötzlich das Haus der Familie von Aliens umzingelt wird.
Im Prinzip sieht man in dem Film beinahe keine Aliens und auch das Budget der Filmemacher war wohl nicht besonders hoch. Aber die Spannung, die dadurch entsteht, dass sich eben beinahe alles vor dem inneren Auge abspielt, ist wirklich grandios und sucht unter den Fernsehfilmen wohl ihresgleichen. In Wahrheit basiert der Film auf den obskuren McPherson Tapes, die ebenfalls das gleiche Thema haben und laut Aussage der Macher wirklich “authentisch” sein sollen. Naja, gut. Dies sei einfach mal so dahin gestellt. Aber eine gute Nachricht ist, dass man sich “Alien Abduction: Incident in Lake County” kostenlos und völlig legal im Internet ansehen kann. Also, wer Lust hat, klickt nun auf diesen Link: http://video.google.com/videoplay?docid=-2110145479236650834# Es lohnt sich! 7,5/10

Platz 5: “Krieg der Welten” (2005)http://www.tvfc.de/uploads/pics/KriegDerWelten.jpg
Da ich bisher den Originalfilm aus dem Jahre 1953 (in Deutschland unter dem Titel “Kampf der Welten” erschienen) noch nicht gesehen habe, beschäftigt sich dieser Rang mit dem klischeeüberladenen, aber dennoch spannenden und unterhaltsamen Remake von Steven Spielberg aus dem Jahre 2005. Mit der in der viktorianischen Zeit spielenden Buchvorlage von H.G. Welles hat diese Verfilmung natürlich nicht mehr viel zu tun. Handlungsort ist in Spielbergs Version das gegenwärtige New Jersey und der Film besteht eigentlich nur aus einem hysterisch grinsenden Tom Cruise, einer nonstop schreienden Dakota Fanning und absurden Verhaltensweisen der Charaktere. Aber gerade dieses Cheesige mag ich an diesen Alienfilmen.
Klar, die Special Effects sind natürlich vom feinsten, besonders am Ende des Filmes, als sich die Hauptpersonen im Keller des verrückt gewordenen Tim Robbins versteckt hatten und nun langsam wieder an die Oberfläche kommen, die nun statt idyllischem Grün eine blutrote, schleimige Farbe hat, als stamme sie gerade aus den schlimmsten Albträumen. Das ist schon wirklich große Filmkunst. Aber wie so oft gilt: Nicht alles hinterfragen, einfach nur gucken. 7,5/10

Platz 4: “Mars Attacks” (1996)
http://www.klatschheftli.ch/wp-content/uploads/2009/10/MarsAttacksbillb.jpgMars Attacks” ist für mich beinahe auch schon ein kleiner Klassiker, nimmt er doch gekonnt all die kleinen und großen Lächerlichkeiten des SciFi-Genres aufs Korn. Der Film, obwohl aus den tiefsten 90ern stammend, scheint direkt aus den 50ern zu kommen, wozu sowohl die gelungen Effekte, als auch die sehr coole Musik sorgen.
Auch in “Mars Attacks” sieht sich die Menschheit vor einer Alieninvasion stehend. Der Film ist gespickt mit den großen Filmstars der 90er Jahre, jedoch schon damals, als ich den Film das erst Mal gesehen hatte, blieb mir vor allen Dingen ein Star mit seinem grandiosen Cameo-Auftritt in Erinnerung: Tom Jones. Der alte, walisische Haudegen, der zahlreiche Welthits landen konnte, steht besonders am Ende des Films im Zentrum der Überlebenden der Alieninvasion. Aber auch sonst ist der Film gespickt mit Highlihts: Ohne etwas spoilern zu wollen… aber die Art und Weise, wie die Menschheit die Aliens schlußendlich besiegen kann, ist absolut grandios und ebenfalls schon in die Filmgeschichte eingegangen. Fazit: Ein sehr lustiger, harmloser Alienspaß für zwischendurch. 7,5/10

Platz 3: “Contact” (1997)http://images.dudave.de/211/contact-posters.jpg
Meiner Meinung nach ist “Contact” der mit Abstand realistischste Film, der sich mit dem Thema Alienkontakt beschäftigt. Jodie Foster stößt mithilfe der Very Large Array-Teleskope in New Mexico und dem SETI-Projekt auf ein merkwürdiges Signal, das von Außerirdischen zu stammen scheint. Nach näheren Forschungen stellt sich heraus, dass es sich bei dem Signal um eine Anleitung für den Bau eines interstellaren Transportmittels handelt.
Warum müssen die Aliens immer mit ihren Raumschiffen kommen und die Erdenhauptstädte zerstören? Es geht auch viel subtiler, behandelt “Contact” doch nicht nur einen möglichen Erstkontakt mit Aliens, sondern auch keine geringere Frage als “Was ist der Sinn des Lebens?”. Ein hoch-philosophischer Film, der mich auch nach fünf, sechs Durchläufen begeistern kann. Besonders bei der Szene der Entdeckung des Signals und als sich herausstellt, was genau das Signal darstellt, läuft mir heute noch ein Schauer über den Nacken. Also, mein Tipp: Ansehen! 8/10

Platz 2: “Independence Day” (1996)
http://img.geocaching.com/cache/0beb8b7f-b6e6-41a2-961d-2ddf7a7f66e1.jpgDer moderne Alien-Klassiker schlechthin. Und voll mit Absurditäten, Kitsch und amerikanischem Patriotismus. Genauso liebe ich meine Alienfilme. Über den Inhalt von “Independece Day” braucht man glaube ich keine großen Worte mehr zu verlieren. Aber die Effekte damals Mitte der 90er waren der Knaller! Als ich den Film mit 10 Jahren das erste Mal sah, traute ich mich kaum mehr in den Himmel zu schauen, aus Angst, dass diese riesigen Schiffe bald über die Innenstädte des beschaulichen Hamm in Westfalen flogen.
Klar, die Lösung zur Vernichtung des Alienproblems ist für mich das absurdeste und schlichtweg faktisch falscheste, was es jemals in einem großen Hollywoodstreifen gab, aber ich liebe die patriotische Rede von Präsident Bill Pullman, ich liebe die ultracoolen Sprüche von Will Smith und ich liebe wie das Empire State Building in Schutt und Asche gelegt wird. Roland Emmerich schreibt ja momentan an einer Fortsetzung, bei der ich sehr skeptisch bin. Aber solange im zweiten Teile Sätze wie “Sie wandern von Planet zu Planet. Ihre
ganze Zivilisation. Wenn alle natürlichen Ressourcen ausgebeutet sind, ziehen sie weiter. Und wir sind die Nächsten…” fallen, ist für mich alles ok! Independence Day, das größte B-Movie aller Zeiten! 8,5/10

Platz 1: “Signs – Zeichen” (2002)http://www.sippe-w.de/assets/images/Signs-plakat.JPG
Ladies and Gentlemen, hier ist mein Lieblingsalienfilm: Signs! Er ist ganz anders, als die großen bombastischen Hollywoodstreifen; er ist leise, verschloßen und benutzt die Alieninvasion mithilfe von Kornkreisen als Metapher für die Fragen: Gibt es einen Gott? Gibt es so etwas wie Schicksal oder ist alles nur Zufall?
An “Signs” ist schlichtweg alles gelungen. Die spärlich gesetzten, hitchcock-esken Schockmomente, die Reaktionen der Welt auf die Aliens und vor allen Dingen die grandiosen Charaktere und wie sie miteinander kommunizieren. Und nicht zuletzt ist da der überragende Soundtrack von James Newton Howard, der alles in einen perfekten Rahmen setzt.
Leider wurde der Film damals im Jahre 2002, als er veröffentlich wurde, als Horrorfilm angepriesen, so dass viele Leute enttäuscht aus den Kinos herauskamen. Aber “Signs” ist  kein Horrorfilm. Er ist einer der tiefsinnigsten und philosophischsten Mainstream-Filme, die ich jemals gesehen habe und vor allen Dingen gibt er mir die Antwort auf eine der wichtigsten Fragen des Lebens: Ja, alle Sachen, alle Geschehnisse auf dieser Welt haben einen Sinn. 10/10

 

“Bringt mir Solo und den Wookie!” – Jabba the Hutt aus Schnee 26. Dezember 2010

Einsortiert unter: Filme,Nerdvana,Sonstige — Lardt @ 4:22 nachmittags

Weihnachten ist beinahe schon wieder vorbei, die Geschenke ausgepackt und das Raclette verputzt und was liegt daher näher, als einen der berühmt-berüchtigsten Science-Fiction-Bösewichter der Filmgeschichte aus Schnee nachzubauen? Jabba the Hutt, den Verbrecher des Planeten Tatooine und der sowohl Handelsbeziehungen mit Han Solo pflegte, als auch sich Prinzessin Leia als persönliche Sklavin hielt. Was würde Jabba wohl zu seinem Alter Ego aus Schnee sagen? Ich hoffe “Uma ji muna”.
PS: Zum Vergleich der “echte” Jabba the Hutt.

http://icanhascheezburger.files.wordpress.com/2008/03/jabba.jpg?w=225&h=144

 

TOP 10: Filme im Jahr 2011 19. Dezember 2010

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 1:42 nachmittags

Bereits im Jahr 2009 erstellte ich solch ein Ranking für das Jahr 2010. Von denen in der Liste erwähnten Filmen schaute ich lediglich vier, die anderen interessierten mich nach dem Sehen des Trailers nich mehr oder sind sogar bis zum heutigen Tage noch nicht veröffentlicht. Aber auch dieses Jahr wage ich einen Ausblick in die Zukunft. Nicht in diese Liste geschafft haben es Filme wie “Immortals”, eine Verfilmung der Theseus-Legende aus der griechischen Mythologie, die zwar interessant klingt, aber sich wieder nur ein stumpfes Actionfeuerwerk wie “300″ wird. Auch “Anonymous” von Roland Emmerich über den wahren Autor der der Dramen von Shakespeare (–> Verschwörungstheorien) ist leider knapp gescheitert. Auch dieses Ranking wird sich vorangig auf die großen Hollywood-Filme stützen müssen, da teilweise ein Jahr im voraus es relativ unmöglich ist, von den coolen, kleinen Independentfilmen zu erfahren. Aber gut, nun geht es los!

10. “Die Entdeckung des Hugo Cabret” mit Ben Kingsley, Jude Law
Ein Film, der im Paris der 1930er Jahre spielt und sich mit dem Geheimnis eines kleien Jungen und seinem Verhältnis zum großen, französischen Regisseur Georges Méliès, dem Schöpfer des bekannten Films aus dem Jahr 1903 “A Trip to the Moon”, beschäftigt. Hört sich doch gut an!

09. “Cowboys and Aliens” mit Harrison Ford, Daniel Craig
Dieser Film erschien auch schon letztes Jahr in meinem Ranking, aber hat es noch nicht zur Veröffentlichung geschafft. 2011 soll das Spektakel um verfeindete Cowboys in einer Westernstadt, die sich im Kampf gegen außerirdische Eindringle zusammenrotten müssen, endlich ins Kino kommen.
08. “The King’s Speech” mit Colin Firth, Helena Bonham Carter
Der neue Film mit Colin Firth, einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler, über den englischen König George VI., der mit seiner Stotterproblem und fehlendem Selbstbewußtsein in Zeiten des Nationalsozialismus trotzdem das britische Volk anführen muss.
07. “Super 8″ von J.J. Abrams
Der geheimnisvollste Film des nächsten Jahres: Alles was man bisher weiß, beschänkt sich auf den mysteriösen Trailer, der den Transport einer merkwürdigen Kreatur zeigt und die Tagline des Films “Next Summer, It Arrives.” Der Macher von “Cloverfield” oder “Fringe” lässt uns noch zappeln!
06. “Happythankyoumoreplease” mit Malin Akerman
Die erste Regie-Arbeit von Josh Radnor, einem Hauptdarsteller einer meiner Lieblingsserien “How I Met Your Mother”. Auch die Geschichte, die sich mit 6 Twentysomethings aus New York beschäftigt könnte darauf hindeuten, dass auch der Film der soeben genannten Serie recht ähnlich sein könnte.
05. “Your Highness” mit Zooey Deschanel, Natalie Portman
Der neue Film mit Zooey Deschanel, endlich! Auch wenn mich die Story (eine lustige Comedy, die im Mittelalter spielt) nicht so vom Hocker reißt und auch der Trailer noch nicht sooo wahnsinnig klasse ist, muss der Filme alleine aufgrund der Präsens von Zooey Deschanel in meiner Liste erscheinen.
04. “The Rite” mit Anthony Hopkins

Ein düsterer Thriller über einen amerikanischen Priester, der in den Vatikan reist, und dort von Anthony Hopkins an einer Exorzismusschule unterrichtet wird. Der amerikanische Priester muss schon bald erkennen, dass die Geschichten von den Teufelsaustreibungen mehr als bloßer Hokuspokus sind.

03. “Battle: Los Angeles” mit Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez
Endlich mal wieder ein klasse Alienfilm ohne stumpfes Herumgeballer (Ok, das gibt es hier auch, aber im Trailer erscheint das Geballer irgendwie sinnvoll) oder hippen Mitzwanzigern, die sich vor einer Invasion retten müssen. Einziger Wermutstropfen: Im Zentrum der Alieneroberung steht wieder Amerika…

02. “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2″ mit Daniel Radcliffe, Emma Watson
Das große Finale. Endlich. Auch ich zähle mich, so wenig Indie oder Alternativ es sein mag, zu den großen Potterfans, hat er mich doch einen großen Teil meiner Jugend und bis heute begleitet. Als “Harry Potter und der Stein der Weisen” ins Kino kam war ich 15, heute bin ich 24. Harry Potter ist ein Mainstreamphänomen und ich kann den letzten Teil kaum erwarten.

01. “The Tree of Life” mit Brad Pitt, Sean Penn
Hier ist mein Platz 1: ein merkwürdige Film über eine amerikanische Familie in den 50er Jahren, die eine Allegorie für die Entstehung des Universums und des Lebens an sich sein soll. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich noch nicht alles gänzlich verstanden, aber das erhöht nur die Faszination. Ich bin gespannt und kann jedem nur den hervorragenden Trailer ans Herz legen!

 

TOP 5: Die besten Vampirfilme aller Zeiten 22. Juni 2010

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 10:44 nachmittags

Im Jahre 2010 sind sie wieder in aller Munde: Vampire. Dank Stephanie Meyer und ihrer Biss-Reihe bzw. den Twilightfilmen haben Vampire mal wieder eine Hochzeit. Doch ob dies im Falle Twilight am Vampirmythos oder eher an den sexy Sixpacks der Hauptdarsteller liegt, sei einmal dahingestellt. Doch gottseidank gibt es auch Filme, in denen Vampire nicht im Sonnenlicht glitzern, mit Maschinengewehren um sich schießen oder im unendlichen Krieg gegen die Werwölfe liegen. Ich bin zwar kein Gothic, aber der Vampir ist trotzdem einer der interessanten Metaphern der menschlichen Folklore und im Film. Und mit den besten Filmen möchte ich mich nun in Form eines Top 5-Rankings beschäftigen.

Platz 5: “Shadows of the Vampire” (2000)
Ein Film im Film: “Shadows of the Vampire” beschäftigt sich mit den Dreharbeiten zum Filhttp://images-eu.amazon.com/images/P/B00005KJOM.02.LZZZZZZZ.jpgm “Nosferatu – Eine Symphone des Grauens” im Jahre 1922. Der deutsche Regisseur F.W. Murnau möchte in den Karpaten das Buch “Dracula” verfilmen und hat dabei den grandiosen Schauspieler Max Schreck (superb dargestellt von Willem Dafoe) engagiert, der über die Gabe verfügt, sich perfekt in seine Rolle als Vampir einzufinden. Doch was ist von ihm geschauspielert und was ist echt?
Der Film wartet nicht nur mit hervorragenden Darstellern auf, sondern ist absolut atmosphärisch und lässt die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts wieder zum Leben erwecken. Dabei ist die Story gar nicht so weit hergeholt, haben doch einige Leute damals wirklich gedacht, der echte Max Schreck sei ein Vampir, so virtuos wie er den Grafen darstellte. Aber auch Willem Dafoe brauch sich vor den Darbietungen des echten Max Schrecks aber auch vor Klaus Kinski, der im Remake des Originals von 1922 die Hauptrolle spielt, keineswegs verstecken. Er alleine ist das Geld für die DVD wert.

Platz 4: “Dracula” (1931)
“Dhttp://www.notes.co.il/eshed/user/dracula%201931%202.jpgracula”, in der Hauptrolle: Bela Lugosi, steht stellvertretend für all die klassischen Schwarzweißfilme und Darsteller des Kinos der Frühzeit und der 50er und 60er Jahre. Doch vor allen Dingen die gespenstische Darstellung Bela Lugosi hat sich mir in mein Gedächtnis gebrannt. Er schafft es perfekt die Melange von Angst und Verführung, ewigem Leben und Tod auszudrücken. Und dabei ist auch seine Lebensgeschichte nicht minder filmreif: Besonders seine letzten Lebensjahre, als der Ungar verarmt in Los Angeles lebte, und sich mit Rollen in B-Movies wie “Plan 9 from Outer Space” über Wasser hielt, um seine Morphinsucht zu finanzieren, sind von Tragik gezeichnet. Auch die Tatsache, dass Lugosi sich in seinem Draculakostüm begraben ließ, erfüllt einen mit Schaudern.
Doch auch all die anderen hervorragenden Draculadarsteller wie Max Schreck, Christopher Lee und Klaus Kinski sollen noch einmal eine Erwähnung finden.

Platz 3: “Bram Stoker`s Dracula” (1992)
Eine weitere Verfilmung des klassischen Romans von Bram Stoker und meiner Meinung nach mhttp://bluemoviereviews.files.wordpress.com/2009/06/dracula.jpg?w=118&h=172it Abstand die beste. Sie ist an Opulenz und Pracht nicht zu überbieten und ist ein wahrgewordener, viktorianischer Alptraum. Die Story ist weitgehend romangetreu und bietet nicht viel Neues, aber die darstellerische Wucht der Schauspieler und vor allen Dingen der Kostüme und Atmosphäre sucht seinesgleichen. Besonders gefallen haben mir Winona Ryder als Mina Harker, Tom Waits als Renfield und natürlich Gary Oldman als Dracula himself. Das Gute an der Leistung von Oldman ist, dass er sich zwar von den vorherigen Dracula-Darstellern inspirieren lässt, jedoch der Figur des Dracula auch einige neue Facetten hinzufügt.
“Bram Stoker’s Dracula” hält auch heute noch jeglichen Horrostandards stand: Die Szene, in der van Helsing und seine Gefährten ins Grab der Vampirin Lucy einbrechen und sie enthaupten wollen, gehört mit zum Gruseligsten, was das gesamte Genre überhaupt zu bieten hat. Fazit: Sehr werkgetreue Verfilmung mit einer hervorragenden Atmosphäre und einer wuchtigen Optik.

Platz 2: “So Finster die Nacht” (2008)
Ganz knapp ahttp://www.digitalvd.de/entertainment/wp-content/uploads/2008/11/so-finster-die-nacht.jpgm ersten Platz vorbeigeschoßen, aber auf dem besten Weg dorthin: Der schwedische Filme “So finster die Nacht”. Ich habe ihn erst gestern Abend gesehen und bin noch immer ganz begeistert. Der kleine Oskar lebt in einem Plattenbau in einem Stockholmer Vorort. Er wird von seinen Mitschülern gehänselt und verprügelt und hat auch sonst keine Freunde. Eines Abends trifft er auf dem Spielplatz vor seinem Haus die merkwürdige Eli, die gerade erst in die Wohnung neben seiner gezogen ist. Sie ist eiskalt, riecht komisch und kommt nur nachts aus ihrer Wohnung. Doch die Morde, die in der Nachbarschaft passieren, lassen Oskars Mutter nachdenklich werden. Dies hindert ihn jedoch nicht daran sich weiterhin mit Eli zu treffen, die einen guten Einfluß auf Oskar hat: Er soll sich gegen seiner Mitschüler wehren und keine Angst mehr haben.
Dieser Independentfilm gehört mit zum besten, was ich bisher überhaupt gesehen habe. Die kühle, schwarze Atmosphäre, die sanften Schockmomente und vor allen Dingen die Tatsache, dass man von der ersten Minute mit Oskar mitfühlt und sofort in den Film hineinwächst, machen “So Finster die Nacht” zu etwas besonderem. Bald vielleicht sogar zu meinem Platz 1 in der Vampirfilmrangliste?

Platz 1: “Interview mit einem Vampir” (1994)
Einer meiner absoluten Alltime-Favorites und daher auf einem knappen, aber nichtsdestotrothttp://www.kinokunst.de/Poster_d/Title_I/InterviewMitEinemVampir_G1_C200.jpgz hervorragenden ersten Platz! Ich liebe sowohl den Film, als auch die Buchvorlage von Anne Rice. Kein anderer Film vermag es die Poesie und die Traurigkeit, die den Vampir umgibt, so perfekt und glaubwürdig darzustellen wie der Regisseur Neil Jordan mit “Interview mit einemVampir”. Gut, dies mag vielleicht auch daran liegen, dass Anne Rice am Drehbuch mitgeschrieben hat.
Louisiana im 18.Jahrhundet: Louis de Pointe du Lac hat seine Frau und sein Kind verloren und fällt in die Hände des Vampires Lestat de Lioncourt, der ihm das Angebot unterbreitet ihn zum Vampir zu machen. Louis willigt fasziniert ein und erlebt all die Facetten des Vampirlebens, die ihn schon bald an sich und der Welt zweifeln lassen.
Die Ausstattung des Films ist weitaus zurückhaltender als bei “Bram Stoker’s Dracula”, aber die Darsteller sind nicht minder spitze: Brad Pitt in einer seiner besten Rollen, genauso wie Tom Cruise, der den verruchten Dandy Lestat hervorragend mimt. Auch Kirsten Dunst in der Rolle des Vampirmädchens Claudia ist wohlig-gruselig.
Aus all diesen Gründen landet “Interview mit einem Vampir” auf einem verdienten ersten Platz!

 

 
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