Cash Car Star – Music, Movies 'n' More

It all depends on how you look at it; we're either half way to heaven or half way to hell.

Das Jahr 2011 und der Beginn meiner “30 Days of Music” 31. Dezember 2010

Einsortiert unter: 30 Days of Music,Intern — Lardt @ 7:30 vormittags

Das Jahr 2010 ist schon wieder vorbei und was war es für ein gutes Jahr! Den Bachelorabschluß inner Tasche und der Umzug in die deutsche Hauptstadt haben dieses Jahr besonders geprägt. Doch auch für 2011 habe ich mir, auch was meinen Blog angeht, einiges vorgenommen. Es wird schon am 01.Januar beginnen und das Stichwort ist: “30 Days of Music”. Was für ein Start ins neue Jahr. Ich denke ich bin, was diesen Blog-Hype angeht, ein paar Monate zu spät (los ging es so im März oder April 2010), aber ich finde diese Meme viel zu cool, um sie auszulassen. Kurz: In den nächsten 30 Tagen werde ich folgende musikalische Liste Stück für Stück abarbeiten:

Day 01 – Your favourite song
Day 02 – Your least favourite song
Day 03 – A song that makes you happy
Day 04 – A song that makes you sad
Day 05 – A song that reminds you of someone
Day 06 – A song that reminds you of somewhere
Day 07 – A song that reminds you of a certain event
Day 08 – A song that you know all the words to
Day 09 – A song that you can dance to
Day 10 – A song that makes you fall asleep
Day 11 – A song from your favorite band
Day 12 – A song from a band you hate
Day 13 – A song that is a guilty pleasure
Day 14 – A song that no one would expect you to love
Day 15 – A song that describes you
Day 16 – A song that you used to love but now hate
Day 17 – A song that you hear often on the radio
Day 18 – A song that you wish you heard on the radio
Day 19 – A song from your favorite album
Day 20 – A song that you listen to when you’re angry
Day 21 – A song that you listen to when you’re happy
Day 22 – A song that you listen to when you’re sad
Day 23 – A song that you want to play at your wedding
Day 24 – A song that you want to play at your funeral
Day 25 – A song that makes you laugh
Day 26 – A song that you can play on an instrument
Day 27 – A song that you wish you could play
Day 28 – A song that makes you feel guilty
Day 29 – A song from your childhood
Day 30 – Your favourite song at this time last year

Ich habe mir selbst ein paar Regeln auferlegt, damit es etwas abwechslungsreicher wird:
1. Maximal 5 Lieder von den Smashing Pumpkins (diese Regel ist beinahe am schwierigsten einzuhalten)
2. Ansonsten darf jede andere Band nur einmal vorkommen
3. Einmal angefangen, muss ich bis zum 30. Januar durchhalten! Egal was passiert!

Also, gut! Morgen geht es los! Ich wünsche allen Lesern des Blogs (sprich insgesamt zwei Leuten) ein erfolgreiche und gesundes, neues Jahr 2011!

 

Konzert: Donots im Rosenhof, Osnabrück 29. Dezember 2010

Einsortiert unter: Songs,Veranstaltungen — Lardt @ 1:13 nachmittags

Gestern stand nach etwas längerer Abstinenz endlich mal wieder ein Konzert auf dem Programm. Bezeichnenderweise nicht in Berlin. (Ein Vorsatz für 2011: Mehr Konzerte in Berlin!!!) Diesmal sollte es mal eine Musikrichtung sein mit der ich mich eigentlich relativ wenig beschäftige: Punk. Aber man soll ja für alles offen sein und ich denke, dass es nicht wenige Leute gibt, die die Ibbenbürener Band “Donots” aufgrund ihrer neueren Alben nicht mehr als Punkband, sondern eher in die Ecke des Alternativ Rocks schieben würden, was mir natürlich um einiges mehr zusagt.
Also, gestern Spätnachmittag begann die wilde Fahrt über die vereisten Straßen Nordrhein-Westfalens in Richtung Osnabrück, auch bekannt als “Birthplace of Rock’n'Roll”. Die Donots sollten einen Zusatztermin ihres Jahresabschlußkonzerts im Rosenhof geben. Als Vorband spielte die Three Chord Society, eine Emo-Punkband aus Bad Segeberg, bei der der Name durchaus Programm war. Sie schrammelten sich mit ihren paar Akkorden relativ anständig durch ihr Programm und bildeten so einen guten Einstieg in den Abend.
Dann gegen 21 Uhr betrat der Hauptact die Bühne und die Zuschauermassen im beinahe ausverkauften Saal (der Rosenhof ist anscheinend ein umfunktioniertes, altes Kino) waren kaum mehr zu halten. Die Stimmung drohte überzukochen und beinahe jeder kannte sämtliche Liedtexte der Bands auswendig, was nicht nur mich, sondern scheinbar auch den Sänger beeindruckte, der mit ungläubigem Kopfschütteln immer wieder sein Erstaunen über die großartige Atmosphäre bekundete.
Auch musikalisch zeigten sich die Donots viel zu abwechslungsreich für eine schlichte Punkband. Ihre Musik schwankte natürlich von Punk, über Metal, bis Poprock und im Akustikteil sogar aufgrund einer wohlklingenden Mandoline in die Folkrichtung. So wurde auch mir, der nur die drei größten Hits “Calling”, “Stop the Clocks” und “We’re Not Gonna Take It” kannte, nicht langweilig, wobei ich zugeben muss, dass gerade diese Lieder für mich die absoluten Highlights des Abends waren. Nett war auch das Stagediving des Sängers Ingo Knollmann, der, sich durch die Massen windend, auch bei mir halt machte, so dass ich sein schweißnaßes T-Shirt berühren konnte bzw. musste, da er sonst auf dem verschmierten Boden gelandet wäre. Ich werde meine Hände nie wieder waschen.
Alles in allem war es ein sehr schöner Abend, der wieder einmal zeigt, dass man sich im Prinzip keiner Musikrichtung verschließen sollte, da jedes Genre seinen eigene Charme besitzen kann. Und das haben die Donots gestern Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

“Bringt mir Solo und den Wookie!” – Jabba the Hutt aus Schnee 26. Dezember 2010

Einsortiert unter: Filme,Nerdvana,Sonstige — Lardt @ 4:22 nachmittags

Weihnachten ist beinahe schon wieder vorbei, die Geschenke ausgepackt und das Raclette verputzt und was liegt daher näher, als einen der berühmt-berüchtigsten Science-Fiction-Bösewichter der Filmgeschichte aus Schnee nachzubauen? Jabba the Hutt, den Verbrecher des Planeten Tatooine und der sowohl Handelsbeziehungen mit Han Solo pflegte, als auch sich Prinzessin Leia als persönliche Sklavin hielt. Was würde Jabba wohl zu seinem Alter Ego aus Schnee sagen? Ich hoffe “Uma ji muna”.
PS: Zum Vergleich der “echte” Jabba the Hutt.

http://icanhascheezburger.files.wordpress.com/2008/03/jabba.jpg?w=225&h=144

 

Frohe Weihnachten – Nadolig Llawen 24. Dezember 2010

Einsortiert unter: Intern,Sonstige — Lardt @ 1:33 nachmittags

An alle Leser dieses kleinen Blogs, der 2011 bereits in sein drittes Jahr geht, schöne Feiertage und, wie die Waliser sagen, “Nadolig Llawen!” Auch im Jahre 2011 werde ich (hoffentlich) das Internet mit einigen informativen Artikeln über Musik, und Filme und lustigen Beiträge über absurde Tierarten und sonstigem Schabernack bereichern. Also, auf 2011!

Coldplay – Christmas Lights (live in Liverpool)

 

TOP 10: Filme im Jahr 2011 19. Dezember 2010

Einsortiert unter: Filme — Lardt @ 1:42 nachmittags

Bereits im Jahr 2009 erstellte ich solch ein Ranking für das Jahr 2010. Von denen in der Liste erwähnten Filmen schaute ich lediglich vier, die anderen interessierten mich nach dem Sehen des Trailers nich mehr oder sind sogar bis zum heutigen Tage noch nicht veröffentlicht. Aber auch dieses Jahr wage ich einen Ausblick in die Zukunft. Nicht in diese Liste geschafft haben es Filme wie “Immortals”, eine Verfilmung der Theseus-Legende aus der griechischen Mythologie, die zwar interessant klingt, aber sich wieder nur ein stumpfes Actionfeuerwerk wie “300″ wird. Auch “Anonymous” von Roland Emmerich über den wahren Autor der der Dramen von Shakespeare (–> Verschwörungstheorien) ist leider knapp gescheitert. Auch dieses Ranking wird sich vorangig auf die großen Hollywood-Filme stützen müssen, da teilweise ein Jahr im voraus es relativ unmöglich ist, von den coolen, kleinen Independentfilmen zu erfahren. Aber gut, nun geht es los!

10. “Die Entdeckung des Hugo Cabret” mit Ben Kingsley, Jude Law
Ein Film, der im Paris der 1930er Jahre spielt und sich mit dem Geheimnis eines kleien Jungen und seinem Verhältnis zum großen, französischen Regisseur Georges Méliès, dem Schöpfer des bekannten Films aus dem Jahr 1903 “A Trip to the Moon”, beschäftigt. Hört sich doch gut an!

09. “Cowboys and Aliens” mit Harrison Ford, Daniel Craig
Dieser Film erschien auch schon letztes Jahr in meinem Ranking, aber hat es noch nicht zur Veröffentlichung geschafft. 2011 soll das Spektakel um verfeindete Cowboys in einer Westernstadt, die sich im Kampf gegen außerirdische Eindringle zusammenrotten müssen, endlich ins Kino kommen.
08. “The King’s Speech” mit Colin Firth, Helena Bonham Carter
Der neue Film mit Colin Firth, einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler, über den englischen König George VI., der mit seiner Stotterproblem und fehlendem Selbstbewußtsein in Zeiten des Nationalsozialismus trotzdem das britische Volk anführen muss.
07. “Super 8″ von J.J. Abrams
Der geheimnisvollste Film des nächsten Jahres: Alles was man bisher weiß, beschänkt sich auf den mysteriösen Trailer, der den Transport einer merkwürdigen Kreatur zeigt und die Tagline des Films “Next Summer, It Arrives.” Der Macher von “Cloverfield” oder “Fringe” lässt uns noch zappeln!
06. “Happythankyoumoreplease” mit Malin Akerman
Die erste Regie-Arbeit von Josh Radnor, einem Hauptdarsteller einer meiner Lieblingsserien “How I Met Your Mother”. Auch die Geschichte, die sich mit 6 Twentysomethings aus New York beschäftigt könnte darauf hindeuten, dass auch der Film der soeben genannten Serie recht ähnlich sein könnte.
05. “Your Highness” mit Zooey Deschanel, Natalie Portman
Der neue Film mit Zooey Deschanel, endlich! Auch wenn mich die Story (eine lustige Comedy, die im Mittelalter spielt) nicht so vom Hocker reißt und auch der Trailer noch nicht sooo wahnsinnig klasse ist, muss der Filme alleine aufgrund der Präsens von Zooey Deschanel in meiner Liste erscheinen.
04. “The Rite” mit Anthony Hopkins

Ein düsterer Thriller über einen amerikanischen Priester, der in den Vatikan reist, und dort von Anthony Hopkins an einer Exorzismusschule unterrichtet wird. Der amerikanische Priester muss schon bald erkennen, dass die Geschichten von den Teufelsaustreibungen mehr als bloßer Hokuspokus sind.

03. “Battle: Los Angeles” mit Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez
Endlich mal wieder ein klasse Alienfilm ohne stumpfes Herumgeballer (Ok, das gibt es hier auch, aber im Trailer erscheint das Geballer irgendwie sinnvoll) oder hippen Mitzwanzigern, die sich vor einer Invasion retten müssen. Einziger Wermutstropfen: Im Zentrum der Alieneroberung steht wieder Amerika…

02. “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2″ mit Daniel Radcliffe, Emma Watson
Das große Finale. Endlich. Auch ich zähle mich, so wenig Indie oder Alternativ es sein mag, zu den großen Potterfans, hat er mich doch einen großen Teil meiner Jugend und bis heute begleitet. Als “Harry Potter und der Stein der Weisen” ins Kino kam war ich 15, heute bin ich 24. Harry Potter ist ein Mainstreamphänomen und ich kann den letzten Teil kaum erwarten.

01. “The Tree of Life” mit Brad Pitt, Sean Penn
Hier ist mein Platz 1: ein merkwürdige Film über eine amerikanische Familie in den 50er Jahren, die eine Allegorie für die Entstehung des Universums und des Lebens an sich sein soll. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich noch nicht alles gänzlich verstanden, aber das erhöht nur die Faszination. Ich bin gespannt und kann jedem nur den hervorragenden Trailer ans Herz legen!

 

Top 10: Die absurdesten Tierarten der Welt, Teil 2 15. Dezember 2010

Einsortiert unter: Sonstige — Lardt @ 10:02 nachmittags

Nach dem unermesslichen Erfolg des ersten Teiles meiner Reihe “Die absurdesten Tierarten der Welt” und vor allen Dingen nach diversen, eingangen Hinweisen auf Tierarten, die eifrige Blogleser gerne im ersten Ranking gesehen hätten, folgt nun der zweite Teil. Gottseidank hat Mutter Natur dafür gesorgt, dass es genug Tierarten gibt, deren Sinn sich mir nicht ganz erschließen. Also, viel Spaß. (Bilder zum Vergrößern anklicken.)

10. Aye-aye
Auffällig bei diesem Ranking ist, dass es einige Tierarten alleine aufgrund ihres Namens in die Liste geschafft habenhttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/ba/Aye-aye_%28Daubentonia_madagascariensis%29.jpg. Das beginnt bereits bei Platz 10, dem Aye-aye. Was sich anhört wie ein nautischer Befehl, ist in Wahrheit eine Primatenart aus der Gruppe der Lemuren. So weit, so gut. Diese Tiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf Photos grundsätzlich so erschrocken aussehen, als hätte man sie gerade in einer peinlichen Situation erwischt. Gut, wer den ganzen Tag im Baum herumhängt… Übrigens können Aye-ayes bis zu 24 Jahre alt werden. Funfact: Wäre ich ein Aye-aye, würde ich dieses Jahr sterben.

09. Schuhschnabelhttp://lardt09.files.wordpress.com/2010/12/shoebill.jpg?w=59&h=64
Manchmal können Wissenschaftler wie Zoologen oder Biologen bei der Namensfindung einer neu entdeckten Tierart richtig direkt sein. Nach dem Motto: Reden wir nicht um den heißen Brei herum, nennen wir die Dinge bei ihrem Namen. Und in diesem Fall wird dem Schuhschnabel sein abnorm geformter Schnabel unter seine Nase gerieben. Nur diejenigen, die immer schon davon geträumt haben, eine Birkenstocksandale mitten im Gesicht zu tragen, können der Optik dieses gefiederten Freundes etwas abgewinnen. Die anderen wundern sich eher darüber, dass der Schuhschnabel trotz seines Stigmas dennoch so erscheint, als würde er lachen.

08. Schokoladen-Fruchtzwerghttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/12/Artibeus_sp._Tortuguero_National_Park_crop.jpg/300px-Artibeus_sp._Tortuguero_National_Park_crop.jpg
Zwar nur Platz 8 in meinem Ranking der absurdesten Tierarten, aber in einer Liste der absurdesten Tiernamen belegt der Schokoladen-Fruchtzwerg unangefochten Platz 1. Um was handelt es sich bei diesem lustigen, geradewegs aus der Süßigkeitenabteilung von Rewe oder Kaisers stammenden Kameraden? Richtig, eine Fledermaus. Ich weiß nicht, ob der Fruchtzwerg ein blutsaugender Vampir ist, aber mit dem Namen macht er Dracula, Edward Cullen und Co sicherlich keine Konkurrenz (Ok, vielleicht Edward Cullen… der ist ja auch nur son Fruchtzwerg). Achja, der Ursprung des Namens ist leider wirklich unbekannt.

07. Tiefsee-Angler
Wie schon das letzte Mal beim Dumbo-Oktopus gesehen, beherbegen die sieben Weltmeere Unmengen von absurden Tieren, die teilweise bisher nicht mehr als eine Hand voll Menschen zu Gesicht bekommen habe. Ganz vorne mit dabei ist natürlich der Tiefsee-Angler, der mit seinem riesigen Maul und vor allen Dingen der lustigen Antenne mit dem Glühlicht aus der Menge seiner Mitfische hervorsticht. Wieder einmal stellt sich die Frage: Warum gibt es solche Tiere? Würde das gesamte Ökosystem dieses Planeten auseinander brechen, gäbe es den Tiefsee-Angler nicht? Würde der Weltuntergang nahen? Man weiß es nicht genau.

06. Hängebauchschweinhttp://de.academic.ru/pictures/dewiki/72/Haengebauchschwein1.jpg
Eine sehr offensichtliche Wahl. Schweine an sich sind ja bereits sehr drollige Tierchen, was die Öffentlichkeit nicht erst seit Schweinchen Babe und Rennschwein Rudi Rüssel weiß. Doch es gibt einige Rassen, die die Tierart Schwein noch weiter ad absurdum führen: Die Hängebauchschweine. Riesige Fleischklöpse mit runzligen Gesichtern und harten Borsten, die mir so manchen Zoobesuch (besonders in den Zoos und Tierparks, die sich nur heimische Tierarten leisten können, so dass dann die Highlights Schweine und Pferde sind) versüßt haben.

05. Dodohttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e0/ExtinctDodoBird.jpeg
Eine Premiere: Der Dodo ist das einzige Tier in meinen Listen, das bereits ausgestorben ist! Daher ein kurzes herzlichen Glückwunsch! Aber nun weiter zu der Rechtfertigung des Tieres. Flugunfähige Vögel haben es seit jeher schwer auf diesem Planeten. Und besonders der Dodo hat dies am eigenen Leib zu spüren bekommen. Wo Vogelsträuße und Emus noch einen gewissen grad an Coolness und Grazilität versprühen, ist der Dodo einfach nur ein plumpes, fettes Federvieh. So hart dies auch klingen mag, so denke ich trotzdem, dass diese Welt eine bessere wäre, würden die tapsigen, kleinen Dodos noch leben.

04. Kaiserschnurrbarttamarinhttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/92/Tamarin_portrait_edit.jpg
Wieder ein Tier mit einem gigantischen Namen. Und wieder ist ein Tier von den Zoologen nach dem benannt worden, was ihm im Gesicht hängt. Doch dieses Mal ähnelt das Objekt im Gesicht dieser Affenart keinem so simplen Gegenstand wie einem Schuh, sondern dem ach so royalen Bart des guten, alten Kaiser Wilhelm. Es fehlt nur noch das Monokel und ein Zylinder und dieser kleine Affe hätte allen Grund zu einem Monarchen aufzusteigen. Doch leider ist das Leben kein Wunschkonzert und anstatt Champagner zu trinken oder Kavier zu essen, muss der Tamarin weiterhin in den Bauwimpfeln herumtollen. Ist aber auch nicht schlecht.

03. Nacktmulhttp://www.allmystery.de/dateien/tp68174,1290878613,20050804114150Nacktmull.jpgl
Infolge eines Leseraufrufs erhält auch der Nacktmul seinen Platz auf meinem Blog. Klar, kann man ihm eine mögliche Absurdität nicht absprechen, aber ich finde er ist vor allen Dingen eins: Das häßlichste Lebewesen auf der Welt. Es ist in etwa so: Frischgeborene Katzenbabies oder Junge von anderen Säugetieren tragen noch kein Fell und wir sehen sie noch als etwas glitschig und häßlich. Und nun stelle man sich vor, diese eigentlich niedlichen Tiere wachsen und wachsen, bekommen aber kein Fell und stattdessen nur noch scharfe, ekelhafte Zähne, einen langen, dünnen Schwanz und einen garstigen Blick. Welcome to the world of the Nacktmul!

02. Pudelhttp://fileserver.tinker.com/tinker/events/3/3396_main_image_1244063906.jpg
Eine weitere, recht offensichtliche Wahl. Aber der Pudel MUSS in dieses Ranking, ist er doch eher ein Symbol für die geistige Umnachtung und Weltfremdheit seiner Besitzer als für die absurden Launen der Natur. Pudel sind schon was schönes. Man kann sie kämmen, pflegen und liebkosen. Man stelle sich jedoch mal die Situation vor, in der in einer kleinen Seitenstraße ein preisgekrönter Pudel auf einen blutrünstigen Dobermann trifft und es zwangsläufig zu einem Kampf kommen muss. Tja, wer ist in diesem Moment wohl der Gelackmeierte? Richtig! Trotzdem wünsch ich dem Pudel an dieser Stelle viel Erfolg!

01. Blobfischhttp://www.mnn.com/sites/default/files/imagecache/node-gallery-display/Blobfish_In_Danger_of_Extinction-07508.jpg
Es tut mir Leid. Aber der Blobfisch ist nun einmal das unangefochten absurdeste Tier dieses Planeten. Selbst wenn ich noch 10 Rankings mache, wird der Blobfisch höchstwahrscheinlich wieder gewinnen. Er ist nun einmal der FC Bayern der Tierwelt. Was soll ich sonst noch großartig zu ihm sagen? Er ist einfach klasse! Sein trauriger, griesgrämiger Gesichtsausdruck weist leider schon bereits darauf hin, dass es um seine Rasse nicht gut bestellt ist: Er ist vom Aussterben bedroht. Also möchte ich an dieser Stelle an die Vernunft der Menschheit appellieren: Rettet den Blobfisch! Er ist das coolste und absurdeste Tier, das wir haben!

 

Die besten Songs des Jahres 2010, Plätze 10-1 12. Dezember 2010

Einsortiert unter: Songs — Lardt @ 1:57 nachmittags

Heute folgt auch schon der zweite Teil meines Rankings mit den Plätzen 10-1. Viel Spaß dabei!

10. Rasmus Kellerman – Woodlands
Der Schwede Rasmus Kellerman, der schon vor einigen Jahren mit seinem Projekt “Tiger Lou” zu meinen bevorzugten Interpreten gehörte, veröffentlichte in diesem Jahr das erst Mal unter seinem bürgerlichen Namen ein hervorragendes Akustik-Album, dessen Highlight für mich ganz klar “Woodlands” ist.

09. Black Prairie – Red Rocking Chair
Die Nebenband der Decemberists (minus Sänger und Songwriter Colin Meloy) hat ebenfalls dieses Jahr ihr Debütalbum herausgebracht. “Feast Of The Hunters’ Moon” scheint 150 Jahre alt zu sein und direkt aus dem Mittleren Westen zu stammen. Die meisten Songs des Albums sind instrumental, das hervorragende “Red Rocking Chair” ist jedoch mit Gesang.

08. Tired Pony – Dead American Writers
Tired Pony ist eine der interessanten Bands des vergangenen Jahres: Die Supergroup bestehend aus Mitgliedern von Snow Patrol, Belle & Sebastian und nicht zuletzt R.E.M. erschafft einen klassischen Americana-Sound der sofort ins Ohr geht und nicht mit wunderschönen Melodien geizt. Absolut empfehlenswert.

07. Sufjan Stevens – Vesuvius
Das wohl schwierigste Album des Jahres 2010 ist “The Age of Adz” von Sufjan Stevens, einem meiner Lieblingskünstler ever. Das Album ist sehr schwer zugänglich und vor allen Dingen sehr elektronisch, so gar nicht passend zu Stevens akustischen Werk aus den letzten 10 Jahren. Dennoch ist gerade “Vesuvius” ein Übersong.

06. Brandon Flowers – Crossfire
Ein weiteres Albumdebüt ist das Soloalbum des Sängers von den Killers. Das Album an sich finde ich mehr als durchwachsen, die erste Single “Crossfire” jedoch ist einer der besten Radiosongs des vergangenen Jahres. Irgendwie typisch Killers, aber doch anders. Auf jeden Fall sehr cool.

05. Holly Miranda – Waves
Schon zu Beginn des Jahres listete ich ein paar Lieblingssongs von mir auf und “Waves” von der amerikanischen Sängerin Holly Miranda war damals mein absolutes Lieblingslied. Das ist auch heute noch ähnlich. Wohlige Düsternis beschreibt den Sound wohl am besten. Freue mich schon auf neues Material von ihr!

04. Melissa auf der Maur – Out of Our Minds
Eines meiner Lieblingsalben des letzten Jahres stammt von der ehemaligen Bassistin von solch illustren Bands wie Hole und natürlich den Smashing Pumpkins: Melissa auf der Maur. Die Kanadieren veröffentlichte dieses Jahr ihr bereits zweites Soloalbum, gespickt mit zahlreichen klassischen, Alternativ Rock-Hymnen. Besonders “Out of our Minds” sticht hervor und scheint irgendwann aus dem Jahre 1996 zu stammen. Absolut geiler Song!

03. The Decemberists – Down by the Water
Eigentlich darf diese Lied in dieser Liste nicht erscheinen, da das zu “Down by the Water” gehörige Album erst im Januar 2011 erscheint. Dennoch wurde der Song bereits kostenlos von den Decemberists im November online zur Verfügung gestellt. Er ist ein riesiger Appetizer für das kommende Album “The King is Dead”, aber ragt auch für sich mit seiner Mischung aus typischen Decemberists-Folk und R.E.M.-Anleihen ganz klar aus dem heutigen Einheitsbrei heraus.

02. Smashing Pumpkins – Tom Tom
Naja, was soll ich zu den Pumpkins noch sagen… Leser meines Blogs wissen wohl mittlerweile, dass sie auch heute noch meine absolute Lieblingsband sind und im Prinzip in jeder Liste weit auf Platz 1 stehen. Doch das finde ich einfach zu langweilig. Ihre neuen Songs vom “Teargarden by Kaleidyscope”-Projekt (44 Lieder erscheinen in den nächsten Jahren und sind kostenlos herunterladbar) sind allesamt hervorragend und besonders “Tom Tom” (classic Pumpkins, sehr spacig, poppig und doch irgendwie rau) ist für mich das klare Highlight.

01. Arcade Fire -  Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)
Mein Lieblingsalbum des letzten Jahres stammt von dieser kanadischen Musikkombo, die den Vororten der großen nordamerikanischen Metropolen und Großstädte ein musikalisches Denkmal gesetzt haben. Das Album hat beinahe keine Längen und zahlreiche Lieder gehören zum besten, was Arcade Fire je gemacht haben. Besonders “Sprawl II (Mountains beyond mountains)” erweckt Wehmut an die Kinderzeit in den Vororten und lässt Kopfkino erstehen: Nachts auf dem Rücksitz eines alten Auto, durch die Nachbarschaft fahrend, und die einzigen Lichter sind die Sterne und die fahlen Laternen. Mein Song des Jahres 2010!

 

Die besten Songs des Jahres 2010, Plätze 20-11 10. Dezember 2010

Einsortiert unter: Songs — Lardt @ 3:40 nachmittags

Und das Jahr 2010 neigt sich bereits dem Ende entgegen. Es war ein ereignisreiches Jahr für mich persönlich als Neu-Berliner, sowohl allgemein als auch speziell. Auch musikalisch gesehen war 2010 durchaus zufriedenstellend. Aus diesem Grund möchte ich dieses Jahr in einem kleinen Ranking noch einmal musikalisch Revue passieren lassen. 20 sehr coole bis absolute supergeile Songs konnte ich zusammenkratzen, wobei auffällt, dass meine großen musikalischen Helden auch in diesem Jahr wieder die ersten Plätze unter sich ausmachen. Der Übersichtlichkeit geschuldet, teile ich mein Ranking in zwei Teile auf und beginne heute mit den Plätzen 20-11. Viel Spaß mit dem Ranking und schon einmal einen guten Rutsch ins (musikalisch hoffentlich ähnliche gute) Jahr 2011!

20. Marina and the Diamonds – Obsessions
Die walisische Senkrechtstarterin 2010 schlechthin. Eine Mischung aus elektro- und klavierorientierter Musik macht sie auch außerhalb des UK zu mehr als einem Geheimtipp. “Obsessions” stellt dabei eher die ruhige Seite von Marina Lambrini Diamandis in den Vordergrund.

19. Avi Buffalo – What’s In It For?
Die Musik der Indiepop-Band aus Kalifornien klingt wie eine Mischung aus den Shins und Fleet Foxes. Sie ist also eher sonnendurchflutet und chillig, als dünster und melancholisch. Genau das richtige für einen kalten, verschneiten Winteranfang.

18. Murder by Death – White Noise
Murder by Death. Gerade ihre älteren Alben gefallen enorm, während ich bei ihren aktuelleren eher nach den schönen Melodien suchen muss. Aber gerade “White Noise” mit seinem dunklen-brütenden Wild West-Charme ist wieder einmal hervorragend gelungen! PS: Sehr geiler Videoclip!

17. Metric – Eclipse (All Yours)
Ja, ich stehe dazu: Ich habe den Twilight-Eclipse-Dingsbums-Soundtrack gehört und muss sagen, dass er aus einigen recht guten Liedern besteht. Das beste meiner Meinung nach ist dieser Song der kanadischen Indie-Rockband Metric, der ein sehr großes Ohrwurmpotential besitzt.

16. Interpol – Lights
Eine weitere meiner Lieblingsbands, deren aktuellere Alben mir nicht mehr sooo zu sagen. Dennoch ist “Lights” in seiner bedrohlichen Langsamkeit ein sehr guter Song, den man sich durchaus einmal angehört haben kann.

15. Three Mile Pilot – What’s In The Air
Three Mile Pilot, eine 90er-Jahre Kombo, die seit über 10 Jahren kein Album aufgenommen haben, stammen aus Kalifornien und haben einen düsteren Shoegaze-ähnlichen Sound. Auch ihre Nebenband The Black Heart Procession (Gothic-Americana würd ich sagen) ist ein absoluter (leider noch) Geheimtipp!

14. Donots – Calling
Meine einzige Band aus Deutschland in diesem Ranking. Ein schmissiger, recht bekannter Indie-Punk-Pop-Mix mit einem Tiervideo – so weit so gut. Nur die Tatsache, dass die Donots aus dem Münsterland kommen, hinterlässt bei mir einen sauren Beigeschmack.

13. Band of Horses – Laredo
Auch die Band of Horses darf in meinem Ranking nicht fehlen. Seitdem ich im Sommer ein Konzert von ihnen im WDR Rockpalast gesehen habe, bin ich ein großer Fan. Und ihren einzigartigen Stil führen sie auch mit ihrem neuen Album, inklusive seines besten Songs “Laredo” fort.

12. The National – Anyone’s Ghost
Vielleicht DIE Band des Jahres 2010. Meine Prophezeiung: The Nationals aktuelles Album “High Violet” wird in den Jahresrankings der großen Musikzeitungen überall einen vorderen Platz einnehmen. Und das zurecht. Besonders das dunkle, schwerfällige “Anyone’s Ghost”  hat es mir angetan.

11. Broken Bells – The High Road
Die Kollaboration von Danger Mouse und James Mercer, dem Sänger der Shins, von Anfang 2010 ist auch heute noch einer meiner Lieblingsohrwürmer des laufenden Jahres. Chillig und groovy sind die beiden Adjektive die mir als erstes bei “The High Road” einfallen.

So, und die Tage geht es mit den Plätzen 10-01 weiter. Spannung!!!!!

 

 
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