Alleine der Name ist bereits Musik in den Ohren: Auf der Maur. Was sich nach einem lustigen, kleinen Kinderlied über eine Wanze anhört, ist in Wahrheit eine kanadische Rockmusikerin, die bereits in Bands wie den Smashing Pumpkins oder Hole gespielt hat und nun ihr zweites Album auf den Markt bringt. Ihr Musikstil ist sehr Oldschool-90s und trotzdem nicht altmodisch.
Glücklicherw
eise stieß ich im Internet auf einen Link, mit dessen Hilfe ich das Album bereits vor dem Releasedate hören konnte. Und dies habe ich bereits ausgiebig getan. Und was ich dort gehört habe, war wirkllich klasse. Sehr melodielastige Lieder mit teils düsteren, teils einschmiegsamen Melodieführungen und einer wunderschön retro Gitarrenarbeit. Das Album ist ein Konzeptalbum – das einzige, was ich auf diversen Seiten, die das Thema des Albums beschreiben, herauslesen konnte, war jedoch, dass sich “Out of Our Minds” irgendwie mit Geschichten um Wikinger beschäftigt. Auch wenn dies einigermaßen verrückt klingt, ist die Musik wie bereits gesagt weit weg von irgendeinem Viking-Metal.
Zu meinen Favorites gehören der hervorragende, ohrwurmverheißende Titeltrack, das knarrzende “Isis Speaks” und das brütende, fast schon westernmäßige “Father’s Grave”. Nicht nur diese Songs spielten sich in meinem Gehörgang in einer schlaflosen Nacht, als ich mich stundenlang von links nach rechts wälzte, vor zwei Tagen ununterbrochen ab. Melissa Auf der Maurs Stimme hatte sich tief in meine Gehirnwindungen gesungen. Klar, das war spätestens gegen 4:34 Uhr nervig, spricht aber doch für die einprägsamen Melodien des Albums. Kurz: Trotz eins, zwei kleinerer Filler ein sehr, sehr gelungenes zweites Album!
Erscheinungsdatum: 02.04.2010
Anspieltipps: Out of Our Minds, Isis Speaks, Meet me on the Dark Side
Hörproben: http://www.myspace.com/xmadmx
Bewertung: 8,5/10
gie blieb mir auch eigentlich nichts anderes übrig. Und kurz zusammengefasst: Ich bin nicht enttäuscht worden.
yll und Mr. Hyde - eine viktorianische Schauergeschichte im Jahre 2010, und das mitten im Ruhrpott. Was waren das für zwei unterschiedliche Halbzeiten? Die ersten 45 Minuten waren erschreckend schwach aus schwarzgelber Sicht: Nur ein Torschuß und 45 Minuten Dauerdruck mitsamt zahlreicher guter Torgelegenheiten der Leverkusener. Gottseidank traf Derdiyok kurz vor der Halbzeit nur den Außenpfosten. Und gottseidank fand Jürgen Klopp in der Halbzeitpause die richtigen Worte. Denn das Blatt wendete sich: Nun waren die Leverkusener die Mannschaft, die hinten in der eigenen Spielhälfte unter Dauerdruck das Tor zu verteidigen hatte. Und der BVB war gestern eindeutig kaltschnäuziger: Barrios erzielt wie aus dem Nichts das 1:0 und nur wenige Minuten später (wie es sich für einen Panther gehört) wetzte er noch einmal seine Klauen und schlug zum 2:0 zu. Leverkusen war geschockt und lag wie ein angeschlagener Boxer am Boden. Bayer konnte sich keine wirklichen Chancen mehr erspielen; allenfalls ein schöner Schuß aus 20 Metern vom eingewechselten Kroos wußte etwas Gefahr auszustrahlen. Dann aber, kurz vor Schluß, konnte der ebenfalls eingewechselte Rangelov mit dem 3:0 den Entstand herstellen. Der BVB hat gelernt keine 1:0-Siege mehr ins Ziel zu zittern, sondern durch weitere Tore jegliche Fragen nach einer Niederlage im Keim zu ersticken.
n den Werbepausen durfte man sich die Füße vertreten und es wurden Einspieler aus dem Casting für “USFO” gezeigt, so dass die Zeit immer recht schnell vorüberging.
gestrigen Samstag. Das Westfalenstadion war nahezu ausverkauft und die Vorzeichen ließen auch Gutes erwarten: Gladbach stabil mit guten Leistungen auf dem 12. Rang, der BVB nach vier Niederlagen in fünf Spielen zum Siegen verdammt.
f all die Charaktere, die sie bei ihrer ersten Reise als Kind getroffen hat, jedoch alle als Traum abgetan hat.
mehreren Monaten besitze und mit dem ich bisher nicht besonders warm geworden bin. Dies ist sogar noch etwas untertrieben, da ich “Daisy” von Brand New als nahezu unhörbaren Lärm abgetan habe. Ich war wirklich enttäuscht vom vierten Album der Band aus New York, welche mit “The Devil and God are Raging Inside Me” eins meiner absoluten Lieblingsalben des letzten Jahrzehnt geschrieben haben.