Heute gibt es mal etwas Außergewöhnliches: Ich habe bereits über gute CDs, Lieder, Filme und Konzerte geschrieben, aber ob man es glaubt oder nicht: Auch die Geschichte hält einige interessante und coole (ok, vielleicht auch ein wenig nerdige) Funfacts bereit. Heute zähle ich eine Liste der interessantesten römischen Kaiser auf. Viele von diesen Kaisern haben tausende von Menschen auf dem Gewissen und waren absolute Bösewichte. Aber trotzdem lässt sich einiges Interessantes über sie sagen., sowohl über die Badboys als auch über die netten Kaiser. Nun ab mit der archäologischen Achterbahnfahrt!
Platz 5: Hadrian (Kaiser von 117 – 138 n. Chr.)
Los geht es mit Kaiser Hadrian, dessen wahrscheinlich bekannteste Errungenschaft der Bau des
Hadrianswalls in Nordengland ist. Diese Leistung wird aber durch einige andere Dinge beinahe in den Schatten gestellt: Zum einen bezeichnet man Hadrian als “Reisekaiser”, der sein Amt für zahlreiche Reisen quer durch Europa nutzte. Ob er auch in Cala Ratjada Halt machte, ist nicht belegt. Auch das sogennante Olympeion in Athen, welches seit über 600 Jahren im Bau war und unter ihm vollendet wurde und seine Villa Hadriana in Tivoli mit eigenem Stadion und Theater gehören zu seinen architektonischen Höchstleistungen. Hadrian war ein Mann von Welt: Er war riesiger Fan der griechischen Kultur. Hätte es damals schon Autos gegeben, hätte Hadrian sicher einen Heckaufkleber mit der Aufschrift “I ♥ Greece” gehabt.
Platz 4: Augustus (Kaiser von 27 v. Chr. – 14 n. Chr.)
Kaiser A
ugustus, der FC Bayern unter den römischen Kaisern. Er hat in seinem Leben so viel erreicht, wie kaum ein anderer: Er war der Begründer des römischen Kaisertums, hat der guten, alten Kleopatra im ptolemäischen Ägypten erfolgreich Kontra gegeben, begründete die sogenannte “Pax Augusta” (eine seine Regierungszeit andauernde Zeit des Friedens) und hat es geschafft in der Weihnachtsgeschichte vorzukommen. Und darauf kann er besonders stolz sein. Des Weiteren wurde für ihn die wahrscheinlich schönste und bekannteste römische Statue überhaupt geschaffen, den sogenannten “Augustus von Prima Porta”. Auch wenn die Statue in der Antike noch sehr schön bunt angemalt war, so strahlt sie auch heute noch die große Erhabenheit des ersten römischen Kaisers aus. Besonders der großartig ausgearbeitete Brustpanzer blendet den Betrachter mit schier unglaublicher Pracht; ein solches Bling Bling sieht man heute vielleicht nur noch in Form von goldenen Halskettchen bei Besuchern auf Bushido-Konzerten.
Platz 3: Elagabal (Kaiser von 218 – 222 n. Chr.)
Auf Platz 3 kommt nun der Geheimfavorit in meiner Liste: Elagabal, ein recht unbekannter Kaiser. Zu seiner Regierungszeit hatte das römische Reich seine beste Zeit bereits hinter sich. Nichtsdestotrotz hat Elagabal eine sehr interessante Vita vorzuweisen: Bereits mit 14 Jahren, wo andere Teenager nur Mädels im Kopf haben, kam er an die Macht und machte sich gleich daran, den Laden einmal so richtig aufzumischen: Er konnte mit den Göttern Jupiter, Mars, Venus und Co nicht mehr viel anfangen; also begründete er eine neue Religionsform, an dessen Spitze er sich in Form des Sonnengottes Sol selbst setzte. Darauf muss man erst mal kommen, Elagabals Berater schienen wohl während seiner gesamten Regierungszeit Urlaub in ihren Villen auf Capri gemacht zu haben. In der Spätantike und in der Neuzeit war Elagabal dann auch Sinnbild für römische Dekadenz und ausschweifendes Leben: Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll, Roman Style.
Platz 2: Trajan (Kaiser von 98 – 117 n. Chr.)
Den Na
men Trajans trug die wahrscheinlich bekannteste römische Stadt Nordrhein-Westfalens: Xanten. Für die Touristenströme in der heutigen Zeit kann sich der Stadtrat der Stadt nahe des Ruhrgebiets herzlichst bedanken. Aber auch sonst war Trajan der Everybody’s Darling der römischen Kaiser: Von der späteren senatorischen Geschichtsschreibung wurde er schlicht als bester Kaiser ever bezeichnet. Und die Liste seiner Taten liest sich auch wirklich hervorragend: Unter ihm hatte das römische Reich seine größte Ausdehnung, er hat sich nach seinem erfolgreichen Feldzug gegen die Daker auf dem heutigen Balkan die weltbekannte Trajanssäule in Rom bauen lassen und auch bei der Eröffnung seiner Trajansthermen hat er nicht mit Brot und Spielen gegeizt. So machte man sich beim Plebs beliebt und verdient sich auch auf einem völlig unbedeutenden, aus Langeweile geschaffen Blog aus dem Jahre 2010 n. Chr. einen zufriedenstellenden zweiten Platz.
Platz 1: Commodus (Kaiser von 180 – 192 n. Chr.)
Und hier nun der verdiente erste Platz: Commodus. Ein völlig verrückter Kerl, desse
n Lebenslauf neben Unverständnis vorallendingen auch Faszination hervorruft. Denn sind es nicht die verrückten, außergewöhnlichen und durchgedrehten Charaktere, an die man sich am liebsten erinnert? Doch warum war Commodus so verrückt? Kurzum: Er hielt sich für Herkules. Ja, genau DER Herkules. Der größte Held der griechischen Mythologie mit der Keule und dem Löwenfell über dem Kopf. Aus diesem Grund lies sich Commodus in der späteren Phase seiner Regierungszeit auch als Herkules darstellen und trat in völliger Selbstüberschätzung auch als griechischer Held in zahlreichen Gladiatorenkämpfen auf. Seine Zeitgenossen rümpften die Nase, aber trotzdem hat es für ihn für einen Oscar gereicht, als er superb von Joaquin Phoenix im Streifen “Gladiator” aus dem Jahr 1999 dargestellt wurde. Nach seinem Tod fand man ihn wohl nicht mehr so ruhmreich, da man sein Andenken und die Erinnerung an ihn in einer sogenannten “Damnatio Memoriae” auslöschen wollte. Trotzdem, ein verdienter Platz 1! Posthum herzlichen Glückwunsch!





f the Dead” ist britisch durch und durch. Insbesondere Shauns Kumpel Ed (der wahrscheinlich sämtliche Britenklischees in sich vereint, die es gibt) ist für dutzende Lacher gut. Auch sonst ist der Humor durchaus das ein oder andere Mal absurd. So gibt es nur einen einzigen sicheren Ort in ganz London, an den sich Shaun und seine Kumpanen zurückziehen können: Das Winchester, Shauns Stammpub. Dennoch zündet nicht jeder Gag. Highlight für mich war ganz klar der Fernsehbericht am Ende des Films, in dem Coldplay für Opfer der Zombiekatastrophe ankündigen, ein Benefizkonzert zu geben. Einer der besten Cameoauftritte ever.
Soundtrack. Auch wenn die Gags manchmal auf Niveau einer Highschoolklamotte sind, so hat “Zombieland” meiner Meinung nach die Nase vorn. Und auch hier gibt es einen grandiosen Cameoauftritt (Achtung, Spoiler!): Nachdem sie nach Beverly Hills fahren, treffen die Hauptfiguren keinen geringeren als Bill Murray, der die Zombieplage überlebt hat.