R.E.M. gehören zu meinen absoluten Lieblingsbands und haben auf meinem Blog bisher noch überhaupt keine Erwähnung gefunden. Damit soll jetzt Schluß sein und sie bekommen nun anhand einer TOP 5 die Würdigung, die sie verdienen. Für mich ist R.E.M. eine sehr wichtige Band, da ihr Album “Reveal” das erste Album war, dass ich kaufte und nicht den Titel “Bravo Hits” trug. Sprich: R.E.M. haben mir die Tür weg vom Mainstream geöffnet und dafür bin ich ihnen nach wie vor sehr, sehr dankbar!
Es war im Jahre 2002 als ich “Reveal” im Hammenser Bertelsmann-Laden kaufte und seitdem für ca. 3 Jahren nichts anderes mehr hörte. Ich habe auch nach wie vor alle CDs, Bücher, DVDs aus dieser Zeit und schaue immer noch gerne beispielsweise ihren grandiosen Auftritt in Wiesbaden aus dem Jahr 2003. Auch wenn die Jungs aus Athens, Georgia ihre Stellung als meine absolute Lieblingsband vor bereits 5 Jahren an die Smashing Pumpkins verloren haben, so gehören sie immer noch zu meinen Lieblingsbands und ich kann ihr neues Album kaum noch erwarten. Daher zur Verkürzung der Wartezeit meine fünf Lieblingsalben:
Platz 5: “Murmur” (1983)
Meine Liste beginnt mit dem Debutalbum der Band. Es steht quasi im vollkommenen Gegensatz zu den aktuellen R.E.M.-Alben aus den 00er-Jahren: Michael Stipes Stimme ist extrem in den Hintergrund gemischt, seine Texte sind kryptisch und nahezu uninterpretierbar und die Melodien sind bei weitem nicht so poppig. “Murmur” ist von einer wohligen Düsternis getragen und hat wohl die Indie- und Alternativszene der 80er Jahre wie kaum ein anderes Album geprägt; Songs wie “West of the Fields” und “We Walk” gehören heute noch zu meinen Favorites.
Platz 4: “Lifes Rich Pageant” (1986)
Das Album aus meinem Geburtsjahr hat eine ganz eigene Grundstimmung: Wenn ich “Lifes Rich Pageant” höre denke ich sofort an die Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges: Besonders Lieder wie “Swan Swan H” oder “Cuyahoga” sorgen für die grandiose Stimmung auf diesem Album. “Fall on me”, welches von Michael Stipe noch heute als einer seiner Lieblingssongs bezeichnet wird, gibt schon einmal einen Vorgeschmack auf die Melodieseeligkeit der späteren R.E.M.-Phase.
Platz 3: “Reveal” (2001)
Wie gesagt, dieses Album hat große musikhistorische Bedeutung für mich. Und auch sonst höre ich dieses Album besonders gerne im Juli oder August, bzw. respektive im tiefsten November, wenn ich mal wieder ein wenig sonnendurchflutete Sommermusik benötige. Auch wenn “Reveal” von einer Fröhlichkeit wie kaum ein anderes R.E.M.-Album durchzogen ist, sorgen Lieder wie “I’ll Take the Rain” oder “Saturn Return” für die nötige Portion Melancholie.
Platz 2: “New Adventures in Hi-Fi” (1996)
Mein zweiter Platz wurde in der Mitte der 90er veröffentlicht und strahlt für mich wie kaum ein anderes Album diesen Zeitgeist aus. R.E.M. rocken sich hier die Seele aus dem Leib. “NAIH” ist das letzte Album mit dem ehemaligen Drummer Bill Berry und der haut auch wirklich noch einmal so richtig auf die Pauke: “Undertow” rockt hart, “So Fast, So Numb” ist der perfekte Popsong und “Be Mine” ist eines der schönste Liebeslieder, obwohl das Wort “Love” nicht ein einziges Mal vorkommt.
Platz 1: “Automatic for the People” (1992)
Dies ist es, das beste R.E.M. Album ever. Und es ist mit Abstand das schwärzest, düsterste und traurigste Stück Musik der Band aus Athens. Nicht umsonst war es das letzte Album, das Kurt Cobain vor seinem Selbstmord gehört hatte. Man kann “Automatic for the People” nicht einfach zwischendurch hören, man muss sich Zeit nehmen um die Melancholie, die aber nie depressiv wird, richtig schön genießen zu können. “Drive”, “Try Not To Breathe” und nicht zu letzt “Find the River” sind Songs für die Ewigkeit.
Verfasst von Lardt
f the Dead” ist britisch durch und durch. Insbesondere Shauns Kumpel Ed (der wahrscheinlich sämtliche Britenklischees in sich vereint, die es gibt) ist für dutzende Lacher gut. Auch sonst ist der Humor durchaus das ein oder andere Mal absurd. So gibt es nur einen einzigen sicheren Ort in ganz London, an den sich Shaun und seine Kumpanen zurückziehen können: Das Winchester, Shauns Stammpub. Dennoch zündet nicht jeder Gag. Highlight für mich war ganz klar der Fernsehbericht am Ende des Films, in dem Coldplay für Opfer der Zombiekatastrophe ankündigen, ein Benefizkonzert zu geben. Einer der besten Cameoauftritte ever.
Soundtrack. Auch wenn die Gags manchmal auf Niveau einer Highschoolklamotte sind, so hat “Zombieland” meiner Meinung nach die Nase vorn. Und auch hier gibt es einen grandiosen Cameoauftritt (Achtung, Spoiler!): Nachdem sie nach Beverly Hills fahren, treffen die Hauptfiguren keinen geringeren als Bill Murray, der die Zombieplage überlebt hat.
ben es sogar in mein CD-Regal geschafft. Aus diesem Grund war ich eigentlich auch recht gespannt, was das neue Album von Tocotronic angeht. Und jetzt ist es also erschienen. Das erste, was mir als sehr oberflächlicher Mensch direkt ins Auge gefallen ist, ist das unsagbar absurde Plattencover. Und absurd meine ich im Sinne von merkwürdig bzw. häßlich und nicht im Sinne von lustig. Ein Blumenstrauß. Einen Moment lang war ich mir nicht sicher, ob ich ein Rockalbum oder eine Sonderausgabe des Magazins “Mein Garten” vor mir liegen hatte. Aber gut, wichtig ist ja, was im Inneren des CD-Cases ist.
er mit der American Airlines quer durch die USA und steht kurz davor seinen Lebenstraum zu erfüllen: Das Erreichen von 10.000.000 Flugmeilen. Doch als die junge, ehrgeizige Geschäftsfrau Natalie Ryans Chef überzeugen kann die Entlassungen nur noch online via Computer durchführen lassen, sieht Ryan sein Felle davonschwimmen. So versucht er Natalie Keener seine Welt zwischen Fliegern, Hotels und schnellen Flughafenliebschaften zu zeigen, doch bringt dies ihn selbst nun dazu, seinen Job und sein Leben zu überdenken.
, was von der Band übrig geblieben ist, nicht “zu Potte kommt”. Billy Corgan kündigte Mitte September an, dass er alle 2-3 Wochen einen Song online veröffentlichen wolle. Seit dem Release des ersten, wirklich guten Songs “A Song for a Son” sind nunmehr 4 Wochen vergangen und der nächste Song wird wohl auch erst in frühestens 2 Wochen erscheinen. So schnell werden aus 2 Wochen 4 Wochen. Na prima. So sehr ich die Pumpkins liebe, so unglaublich enttäuscht bin ich (mal wieder) von diesem nicht gehaltenen Versprechen. Da gibt es nur eins: Sich an den früheren Großtaten der Pumpkins erfreuen!
von Karen Orzolek, der Sängerin der Band “Yeah Yeah Yeahs” mit der ich eigentlich nicht so wirklich etwas anfangen kann. Daher war ich auch zunächst bei dem Filmsoundtrack etwas skeptisch. Doch dies erwies sich während des Schauens des Films als völlig unbegründet: In der Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuches geht es um den kleinen Max, der sich in seine eigene Traumwelt träumt, die von merkwürdigen Kreaturen, den wilden Kerlen, bewohnt ist. So wie der Film in der Phantasie eines Kindes spielt, so phantasievoll ist auch der Soundtrack, der die perfekte Untermalung für “Wo die wilden Kerle wohnen” darstellt. Spärliche, akustische Instrumentierungen, niedliche Kinderliedermelodien und (nicht zuletzt) die zahlreichen Kinderchöre machen aus der Soundtrack ein gelungenes und vorallendingen homogenes Album. Die Musik ist jedoch nicht locker, flockig wie ein typisches Kinderlied a la “Alle meine Entchen”. Sie ist durchaus melancholisch und ein wenig schwermütig, wie auch der Film eher düster und melancholisch daherkommt. Sprich: Sowohl Film, als auch Soundtrack sind auch für die ältere Generation interessant; besonders für diejenigen, die gerne nachdenkliche, aber trotzdem beschwingte Wohlfühlmusik hören.










